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Freitag, 18. Mai 2012

der Checkpoint Charlie

Chechpoint Charlie bei Tag

Nachdem am 13 August 1961 Berlin geteilt wurde richteten die Westalliierten einen weiteren innerdeutschen Kontrollpunkt in der Friedrichstrasse ein. Der Checkpoint Charlie war von 1961 bis zum Jahre 1990 der einzige Übergang von West nach Ost - Berlin für die Alliierten, Mitarbeiter der deutschen Botschaft, Ausländer sowie Funktionäre der DDR. Einen traurigen Teil seiner Bekanntheit erreichte der Grenzübergang im Oktober 61 als sich Sowjetische und Amerikanische Panzer mit laufenden Motoren gegenüber standen. Die Welt wurde in diesen Tagen fast in einen dritten Weltkrieg getrieben. Letztlich lenkten beide Parteien ein und bewahrten die Menschheit vor einen Konflikt mit unabsehbaren Folgen. Immer wieder versuchten Menschen aus der DDR zu fliehen. Teilweise mit Erfolg und teilweise wurden sie unter Schusswaffengebrauch der DDR Grenzposten unterbunden. Eines der bekanntesten Opfer ist Peter Fechter der im Todesstreifen verblutete. 1990 wurde der Grenzübergang abgebaut und der Todesstreifen ist durch die Bebauung fast verschwunden. Ein trauriges Kapitel der deutsch deutschen Geschichte fand somit ein Ende.

Dennoch werden die Opfer nie vergessen sein.

Kiek mal meint:

Uiiiiiiiiiiiiiiii, dit iss ja nun een Ort mit Jeschichte. Ne richtige Pilgerstätte. Ick globe dit wohl jeder die Bilder kennt die um de Welt jegangen sind mit dem Soldaten der noch im letzten Moment die Kurve jekratzt hat bevor dit olle häßliche Ding jenand Mauer stand. Aber leider hat so manch eener jenau dit nicht jeschafft und ist auf tragische Art und Weise zurückjeblieben. Jott sei Dank sind die Zeiten ja vorbei. Der Checkpoint Charlie war und ist ein beliebtes Thema für Film und fernsehen. Ein dort stehendes Museum bietet allen ein ordentliches Informationsarsenal.

Iss halt ein janz wichtiges Stück Jeschichte von Berlin und jeder hat die Möglichkeit auf dieser Jeschichte ein paar Schritte zu jehen.