Das Zanderangeln ist eine Geduldsprobe!
Der Zander ist ein nachtaktiver Fisch. Die besten Fangzeiten sind in der Abenddämmerung und in der Morgendämmerung. Aber auch in der Nacht fängt man erfolgreich den Zander. Beim Angeln auf Zander ist es sehr wichtig, dass Du am See still bist. Nimmt der Zander ein ihm unbekanntes Geräusch wahr, so ist er extrem vorsichtig und rührt den Köder nicht mehr an. Oft genügt schon ein lautes Husten oder Niesen und die Zander werden nicht mehr beißen. Vermeide auch ein Feuer oder andere Lichtquellen die den Raüber verschrecken. Das Angeln auf Zander ist nicht so einfach wie das Angeln auf Hecht oder Karpfen. Zander sind sehr vorsichtige und intelligente Fische. Zum Zanderangeln benutzt die Plötze oder die Rotfeder deren Größe sollte bei etwa 10-12 cm liegen. Ich bevorzuge die Grundmontage mit einer leichten Pose. Das bedeutet der Köder wird direkt am Grund angeboten. Aus Erfahrung biete ich den Köder nahe am Ufer an, da ich oftmals beobachtet habe, wie Zander ihre Beute in Richtung Land oder Schilfkante trieben. Dabei stelle ich die Posen so, dass sie ein Dreieck bilden. Also, z.B. einen Köder in 3 Meter und zwei Köder in 5 Meter Entfernung auf. (Falls wir zu zweit Angeln) Die Posen werden mit nicht zu hellen Knicklichtern bestückt. Ich verwende dafür Knicklichter die ich schon einmal benutzt hatte und danach ins Tiefkühlfach gelegt hatte. Bei einem Biss sollte man Ruhe bewahren und den Zander die Möglichkeit geben, ohne spürbaren Widerstand bis zu 20-40 Meter Schnurr zu nehmen. Sicher ist das Du bei einem Zanderbiss starke Nerven brauchst um nicht zu früh den Anhieb zu setzen. Irgendwann bleibt der Zander nun stehen um die Beute zu fressen. Dies dauert bis zu einer Minute. Wenn nach einer solchen Unterbrechung wieder Schnur gezogen wird ist es an der Zeit den Anschlag zu setzen. Petri