S-Bahn tötet S-Bahner in Berlin!
Nach den katastrophalen Leistungen der Berliner S-Bahn, kam es jetzt auch noch zu einem tragischen Todesfall. Als zwei Arbeiter in Blankenfelde versuchten die Gleise von Eis und Schnee zu befreien, wurden die beiden Männer von einer vorbeifahrenden S-Bahn angefahren. Einer wurde schwer verletzt, wobei der andere bei diesem Unfall zu Tode kam. Es war eine Routinearbeit die erledigt werden musste. Enteisung der Weichen, die schon wochenlang dafür die Schuld tragen, dass der Bahnverkehr nur sehr unzuverlässig funktioniert. Ursache für den tragischen Unfall soll wohl fehlende Aufmerksamkeit der Arbeiter gewesen sein. Andere behaupten, dass der öffentliche Druck auf die S-Bahn so enorm sein soll, das es sich auf die Konzentration der Beschäftigten auswirken würde. Ermittlungen durch die Polizei und das Landesamt für Arbeit soll die Angelegenheit aufklären. Ein erneut unangenehmer Vorfall, der die S-Bahn weiter in die schlagzeilen treibt. F.D. KMUB
Arbeitslose im Wintereinsatz in Berlin
Ein Räum-Notplan soll nun helfen die
Berliner Gehwege sicherer zu machen.
Nach diversen Berichten und Artikeln sind es heute Arbeitslose, die Ihre Hilfe anbieten, um
Berlin bei der Eis und Schneebeseitigung zu helfen. 650 Eisräumer und Hacker wurden von der BSR gesucht und gefunden. Es gibt sie also doch, die die arbeiten wollen und nicht nur abkassieren. Nach Aufrufen wer den die Gehwege vom Eis befreien könne, haben sich zahlreiche arbeitslose Berliner spontan gemeldet und Ihre Dienste angeboten. Vergütet wird der Tag mit 50€. Die neu Beschäftigten sind über Ihr neues Tätigkeitsfeld mehr als glücklich, denn wie man hört, ist Ihnen jede Arbeit recht, Hauptsache weg von der heimatlichen Couch.
Leider gibt es aber immer noch zu viele, die mit Ihrem Hintern zu Hause bleiben weil es entweder zu früh, zu kalt, zu dunkel oder zu hell ist. Aber genau die sind es dann, die sich dann über zu glatte Gehwege beschweren. Festzuhalten bleibt, dass man nicht alle Arbeitslosen über einen Kamm scheren sollte, denn dieses Beispiel zeigt eindeutig, dass es genug
Berliner Bürger gibt, die nur allzu gerne arbeiten würden.
F.D. für Kiek mal uff Berlin
Berliner Straßen gleichen einem Acker

- ( c ) DS - KMUB 2010
Vor dem Winter waren die Berliner Straßen schon sehr fragwürdig aber zum jetzigen Zeitpunkt, benötigt man ein Schlagloch such und Warngerät um sein Auto ohne Totalschaden durch die Stadt zu bewegen. Ungeahnte Vollbremsungen vom Vordermann durch zu spät erkannte Schlaglöcher, versprechen ein riskanten Spaß im Straßenverkehr. Sollte es durch Schlaglöcher zu einem Schaden am Auto kommen, sollte man diese fotografieren und eventuell polizeilich aufnehmen lassen, denn es gibt bestimmte Richtlinien wie tief und breit ein solches Loch sein darf. Ebenfalls gibt es eine klare Verteilung, wer welche Kosten für den Schaden übernehmen muss.
Der Grund der schlechten Straßenverhältnissen ist nicht nur der strenge Winter, man sollte nicht vergessen, das der Ostteil
Berlins 20 Jahre einen Vorrang gegenüber dem Westen hatte. Hierbei stellt sich natürlich die Frage, wofür man heute noch einen Solidaritätszuschlag für den Osten zahlt, wenn der Westen gleichermaßen untergeht? Sicherlich hat der Winter einen ordentlichen Teil dazu beigetragen, dass unsere Straßen in einem solch einen Zustand sind aber allein Schuld trägt der Winter mit Sicherheit nicht daran.
Durch ständiges Absenken der Gelder für Reparaturen an öffentlichen Straßen erlebt man nun die dadurch folgenden Folgen. Die Instandsetzungskosten steigen enorm und letzt endlich ist diese Rechnerei eine Milchmädchenrechnung. Der ADAC rechnet mit mindestens 450 Millionen € an Reparaturkosten. Nun ist der Winter aber noch nicht vorbei und so wie es aussieht, wird er auch noch eine weile bleiben. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, die Gelder zwischen OST und West etwas gleichmäßiger zu verteilen und die Straßen mit etwas mehr Qualität zu bauen. Andere Länder können und tun dies ja schließlich auch.
F.D. für KMUB
Avus in Berlin wird zum Megagau!
Drei Jahre lang soll die Avus saniert und erneuert werden. Pendler und Brandenburger bekommen jetzt schon Schweißperlen auf der Stirn, wenn sie daran denken, dass sie über die Avus müssen, um ihrer Arbeitsstellen zu erreichen. Tausende benutzen die ehemalige Rennstrecke um nach Berlin rein und wieder raus fahren zu können. Schon jetzt ist die Avus völlig ausgelastet und man wird sich nicht vorstellen können, was erst passiert, wenn die Avus auf ein oder zwei Spuren eingeengt wird. Man rechnet mit drei Jahren Bauzeit (Juni 2011-November2013)und hat sich für diese Zeit noch ein lustiges Schmankel ausgedacht. Denn der Bahnbetrieb, der als Alternative hätte genutzt werden können soll ebenfalls stark eingeschränkt werden. Auch hier sollen Bauarbeiten und Sanierungen vorgenommen werden. Würde noch die Heerstraße in Frage kommen, aber hier will man in wenigen Monaten die Freibrücke abreißen und das wäre dann die nächste Katastrophe für den Berufsverkehr. Das ist schon taktisch schlau gemacht, denn besser kann man einen Verkehrskollaps in einer Großstadt nicht provozieren. Für die Sanierung der 115 (Avus) müssen insgesamt 550 Bäume gefällt werden. Sinn soll ein angeblicher Lärmschutz für die Anwohner sein. Denn ein spezieller Straßenasphalt soll wesentlich leiser sein und die Geräuschübertragung besser aufnehmen. Jetzt würde mich mal interessieren, wat die Anwohner die letzten 40 Jahre jemacht haben? Ick meine, ick fahre jeden Tach über die Avus und der Strassenbelach iss doch spitze und uff eenmal soller zu laut sein? Ihr habt se doch nich mehr alle! F.D.
KMUB
S-Bahn verscheißert die Berliner!
Kein Schnee, kein Regen und keine S-Bahn weit und breit. Wat muss man sich eigentlich noch von denen jefallen lassen? Und vor allem wie lange noch? Seit langem heißtet, wir fahren im Notfahrplan son Bullshitt! It müßte heißen wir fahrn ja nich mehr oder nur wann wa wollen! Dat beste daran, keener kann wirklich wat dazu sagen. Die Opposition jibt dem Senat die Schuld. Der Senat sacht, nüscht iss hier mit Schuld und jibt dit Ding an die Bahn weiter. Die Bahn sacht, wat können wir den für dit Wetter? Jetzt kommen och noch Wahrnehmungsstörungen dazu, denn die Bahner sehen ja keen Chaos und finden den Ablauf recht zufriedenstellend. Sehen tausende von erfrorenen und zu spät kommenden Berlinern anders.
Uffjepasst jetzt kommt dit beste, dit warten iss nämlich och teurer jeworden. 20 Cent mehr mußte fürn Ticket hinlegen und frage mir, wat sacht denn Wowereit dazu? Scheinbar nüscht, sonst könnte sowat ja nich funktionieren! Uff Besserung muß man wohl noch ne Weile warten wie man hören kann. Ick würde mich nich wundern, wenn die Berliner bald anfangen de Gleise rauszureißen. It muß doch eenen jeben, der die Sache in die Hand nehmen kann. Schmeißt dit Pack doch raus und verkooft den Leuten ne Draisine mit Handbetrieb. F.D. KMUB
Winterdienste kurz vorm Streik
Die Winterdienste legen ihre Arbeit nieder. Bis zu 80% mehr Geld wird gefordert sonst versinkt Berlin im Schnee. Die Umweltsenatorin Katrin Lomper (48 Linke) hat zum Krisengespräch gerufen. Thema ist das neue Straßenreinigungsgesetz, indem die Auflagen für die Räumungsdienste erheblich angehoben wurden. Problem dabei, dass dies erst nach Unterzeichnung der Verträge geschehen ist. Der Winterdienst beklagt deswegen zu wenig Personal und Räumgeräte zu haben. Genau aus diesem Grund hat schon vor einigen Tagen die Firma Grünblick ihre Verträge mit den Bezirken gekündigt, was unangenehme Folgen für alle Beteiligten hatte. Andere Firmen fordern für die zusätzlichen Dienste bis zu 80% mehr Geld. Das Unternehmen Gegenbauer stellte ein Ultimatum und erhält Unterstützung von der IHK. Denn auch die vertreten die Meinung, dass das neu Räumgesetz unter diesen Umständen eine Katastrophe für jede Firma sei. Die Umweltverwaltung lehnt dagegen jede neuen Verhandlungen ab und wirft den Räumungsdiensten Erpressung vor. Macht wat ihr wollt, aber wenn se zusammenhalten, dann sitzen die Winterdienste am längeren Hebel. Schön blöd, wenn man nicht in der Lage ist einen soliden Vertrag abzuschließen Fr. Umweltsenatorin. F.D. KMUB
2010 - Winter legt Deutschland lahm!
Deutschland erlebt seit langem mal wieder einen harten Winter. Man sollte meinen, dass man aus dem letzten Winter etwas gelernt hat, aber da sieht man sich leider getäuscht. Denn der Bahnverkehr hat viel Ähnlichkeit mit dem Mittelalter und die Autofahrer fahren noch beschränkter als vor 12 Monaten. Private Räumdienste quittieren den Dienst worauf fast jeder zweite vor seiner Haustür auf die Schnauze fällt. Am Flughafen Frankfurt hauen sich die Passagiere nach tagelangen Wartezeiten die Köppe ein. Dort hat man jetzt Friedensengel eingesetzt, die die Lage entspannen sollen. In Berlin sind bei der Feuerwehr die Drehleitern vereist und die Hydranten bekommen se och nich uff. Nüscht mit Löschen, wir warten bis es schneit. Meine Jüte, kaum hat der Winter anjefangen und schon steht allet still.
Unsere Straßenmädels stehen mit 10!!! Paar Strumpfhosen am Straßenrand und warten uff Freier. Wie soll dat denn gehen? Die haben dann ja alle ne Konfektionsgröße von 48. Dit hab ick och zu Hause und kann mir die Kohle schenken. Jespannt bin ick mal wieder uff die Naturschützer, denn letztes Jahr sind ja beim Winter alle Fische einjegangen. Mal sehen wat se dazujelernt haben, denn och jetzt sind de Seen schon wieder zujefroren und aufgrund der Schneedecke jibt es keene Photosynthese die der Fisch zum Überleben brauch. Bin mal jespannt, wie dit hier weiterjeht, denn der Winter hat ja grade erst anjefangen. F.D. KMUB
Reiseindustrie im Aufschwung - ITB Berlin 2011
In den kommenden Jahren wird die deutsche Reiseindustrie voraussichtlich überproportional vom globalen Wirtschaftswachstum und den positiven Impulsen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland profitieren. Dr. Gernot Nerb, Direktor beim Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung, sagte am Freitag auf dem 18. World Travel Monitor Forum in Pisa: „Während der wirtschaftliche Aufschwung im laufenden Jahr 2010 in erster Linie vom Export getrieben wird, fällt in den kommenden Jahren vor allem dem privaten Konsum in Deutschland eine wesentliche Rolle für die weitere wirtschaftliche Erholung zu. Es werden die Menschen im Land sein, die durch ihren privaten Verbrauch den wirtschaftlichen Aufschwung nach der Krise beflügeln werden." Eine deutliche Absage erteilte Gernot Nerb möglichen Forderungen nach Steuerentlastungen aufgrund von prognostizierten Mehreinnahmen bei den aktuellen Steuerschätzungen. „Unabhängig von dem Umstand, dass es aktuell nach wie vor keinen Spielraum für Steuerentlastungen gibt: Für den weiteren positiven Aufschwung beim privaten Konsum bedarf es gegenwärtig keiner Impulse durch Steuererleichterungen."
Nach den Worten des Wirtschaftsforschers wird sich die reale Abnahme der Arbeitslosigkeit in Deutschland und vor allem die sinkende Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes auf das Konsumklima besonders positiv auswirken. „Es ist davon auszugehen, dass die Menschen in Deutschland im kommenden Jahr mehr Geld in der Tasche haben werden, das sie voraussichtlich auch verstärkt für Urlaubsreisen aufwenden werden. Dazu werden in erster Linie die weiterhin zu erwartende gute Lage am Arbeitsmarkt und für Arbeitnehmer günstige Tarifabschlüsse beitragen."
Die Reiseindustrie wird nach Einschätzungen von Gernot Nerb auch von den Auswirkungen der staatlichen Abwrackprämie für alte Kraftfahrzeuge aus dem Jahre 2009 profitieren. „Viele Menschen haben im vergangenen Jahr die Möglichkeiten genutzt und eine geplante Investition für einen neuen PKW bereits vor einem Jahr getätigt. Für zahlreiche Verbraucher ergibt sich hier in den nächsten Jahren ein Spielraum für anderweitige Ausgaben. Und dazu werden auch Urlaubsreisen zählen."
Getragen wird der wirtschaftliche Aufschwung nach den Worten von Gernot Nerb vor allem durch die Schwellenländer. „Die positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und somit auch auf den privaten Konsum sind eindeutig auf das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern und hier insbesondere in Ländern wie China, Indien und Brasilien zurückzuführen."
An dem auf Einladung des Beratungsunternehmens IPK International initiierten und von der ITB Berlin geförderten World Travel Monitor Forum in Pisa präsentieren alljährlich über 50 Tourismus-Experten und Wissenschaftler aus aller Welt die aktuellen Statistiken und stellen die neuesten Trends im internationalen Tourismus vor.
„Die hinter uns liegende Wirtschafts- und Finanzkrise hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Urlaubsreise bei den Bundesbürgern fest als Teil des Lebensstil verankert ist"," sagte Dr. Martin Buck, Direktor des KompetenzCenter Travel und Logistics der Messe Berlin. „Die wirtschaftliche Erholung und die zu erwartenden positiven Signale für die Reiseindustrie sind für alle Bereiche der globalen Industrie sehr ermutigend".
Über die ITB Berlin und den ITB Berlin Kongress
Die ITB Berlin 2011 findet von Mittwoch bis Sonntag, 9. bis 13. März, statt. Von Mittwoch bis Freitag ist die ITB Berlin für Fachbesucher geöffnet. Parallel zur Messe läuft der ITB Berlin Kongress von Mittwoch bis Freitag, 9. bis 11. März 2011. Er ist weltweit der größte Fachkongress der Branche. Die ITB Berlin ist die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. 2010 stellten 11.127 Unternehmen aus 187 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen 179.351 Besuchern, darunter 110.953 Fachbesuchern vor.
Quelle: Michael T. Hofer - Leiter Presse- und - Öffentlichkeitsarbeit
Unternehmensgruppe - Messe Berlin - Messedamm 22 - 14055 Berlin Tel.:+ 4930 3038-2
Empfehlung:
Angelreise und Ferienhaus am grossen Bolmensee in Südschweden über www.freetravelnet.de
BBI wird zur Stadt!
Obwohl der BBI immer noch eine Großbaustelle ist und niemand genau weiß, wann nun die endgültige Fertigstellung sein wird, ist man sich heute schon sicher, dass der BBI eine kleine Stadt für sich werden wird. Denn als erster Flughafen, soll er einen eigenen Marktplatz bekommen. Edel-Boutiquen und Spitzenrestaurants sollen nicht nur Fluggäste auf den BBI locken. Der Flughafenchef Rainer Schwarz erhofft sich einen der beliebtesten Handelsflächen von Berlin. Nobelmarken wie Hermes, Boss und Blueberry sollen zahlungskräftige Kunden anziehen. Auf einer Fläche von 9000qm im Zentrum des Hauptterminals soll der Marktplatz entstehen durch den dann alle Fluggäste durch müssen. Gleich dahinter soll ein großer Food-Court entstehen mit mindestens sieben Restaurants. Jede Ladenfläche beträgt eine Größe von 100 qm. Ein Konkurrenzdenken wird nicht befürchtet, da man mit mehr als 27 Millionen Passagieren im Jahr rechnet. Übrigens sind schon jetzt alle 150 Shops vermietet. Somit hat der BBI 20 000 Mitarbeiter und man kann zu Recht sagen, dass dieses Verhältnis einer Kleinstadt ähnelt. F.D. KMUB
Rambo,s auf den deutschen Straßen
Der gute Ruf der Deutschen Autofahrer scheint wohl nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) völlig im Eimer zu sein. Den Auftrag für diese Studie gab die Versicherung DA Direkt. Angeblich hält sich jeder zweite Autofahrer nicht an das vorgegebene Tempolimit!
Also jetzt hört doch mal uff, Ihr mit Eurem Tempolimit. Autobahn iss perfekt ausjebaut und dann soll ick mit 130 da rumjondeln! Watt soll denn dit? Dann lasst doch die Straßen wie se sind. Dit spart Jeld und een Tempolimit hat sich damit erübricht. Macht mal wat sinnvollet und stellt Eure Blitzer an den Schulen uff, denn dit würde mal een Sinn machen!
Jeder 3 fährt beim Stoppschild einfach weiter!
Na wenn keener kommt warum och nicht?
Etwa 32% der Autofahrer sollen zu dicht auffahren!
Na sacht mal jehts noch? Wenn der Vollpfosten vor mir einfach abbremst, kann ick doch nüscht dafür. Und im Stadtverkehr fahren se nun mal dich hinten uff. Uff der Autobahn ist dit normal Alter. Ick mach Lichthupe und nüscht passiert. Ick schreie und winke nüscht passiert. Uffn Mittelfinger reagierter och nich, also fahr ick dichte uff. Wat passiert? Er hats kapiert und jeht weck!
22% vergessen das Blinken beim Spurwechsel oder beim Abbiegen!
PFFFFFFFFFFFFt wenn hinter mir keener iss, wat soll ick denn da Blinkern? Dit kostet Kraft und stört beim Telefonieren. Hab ja nur zwee Hände, eene zum Rochen die andere für Händy. Ick finde man sollte uns jetzt och nich überfordern.
Ganze 42% schauen wohl nicht in den Rückspiegel!
Also jetzt langt dit aber! Hat da eener uff der Rückbank jesessen bei der Studie? Bei mir nicht. Wer will denn wissen wann ick in den Rückspiegel kieke?
Und das keiner sich eine erneute Führerscheinprüfung zutraut, liegt wohl an dem völlig wahnsinnigen Schilderwald in Deutschland.
Fahre ick nämlich Vorschriftsmäßig jefährde ick den Verkehr! So sieht dit doch aus! F.D. KMUB
Flucht aus Berlin-Waltersdorf
Die Anwohner der Wohnsiedlung Lilienthal in Waltersdorf wollen Ihre schönen Einfamilienhäuser so schnell wie möglich verlassen. Die 1999 gegründete Wohnsiedlung besticht durch nette gemütliche Einfamilienhäuser, kleinen Gärten und einer harmonischen Nachbarschaft. Einige von ihnen haben für Ihren idyllischen Ruhesitz ihr ganzes Vermögen investiert und stehen heute vor der nicht gewollten Vertreibung. Denn so langsam wird der BBI Flughafen fertig gestellt und womit niemand gerechnet hat ist nun doch eingetreten. Die Wohnsiedlung liegt nur knapp 2 Km hinter der Südlichen Startbahn und bringt einen Ohrenbetäubenden Lärm mit sich. Schluss mit Idylle und Ruhe. Denn es werden täglich bis zu 700 Starts und Landungen durchgeführt. Das hat zu Folge, dass die Maschinen in einer Höhe von 250-350 Metern über die Häuser wegdonnern und die Scheiben zum erzittern bringen. Beim damaligen Kauf und Bau der Häuser, war an den Bau des BBI noch nicht zu denken und schon gar nicht zu erwarten. Obwohl die Anwohner auf Verständnis stoßen, stehen sie mit ihrem Problem alleine da, denn für eine Umsiedlung die 250 000-300 000 Euro kostet ist kein Geld vorhanden. Ebenfalls ist die Möglichkeit einer Havarie ein großes Thema, aber mit diesem Gefühl der Angst, leben die Anwohner am Flughafen Tegel schon seit Jahrzehnten. FDKM
Kurfürstenstraße soll zur Kunstmeile werden.
Die bekannte
Kurfürstenstraße in Berlin soll von der Kunst erobert werden. Eine Schmuddelstraße, die bislang der Rotlichtszene zuzuordnen ist und keinen sonderlichen guten Ruf zu verzeichnen hat. Die Kurfürstenstraße ist wohl Berlins bekanntester Straßenstrich. Junge Frauen, die zum größten Teil Drogenabhängig sind, verkaufen hier Ihre Dienste oftmals zu Dumpingpreisen. Ebenfalls kann man hier das größte Erotikkaufhaus, sowie Billigläden und zwielichtige Geschäfte finden. Eine eigentlich nicht gerade beliebte Gegend wird nun für Künstler und deren Anhänger sehr interessant. Die Direktorin der Galerie Klosterfelde Lena Kiessler findet nämlich gerade diese Gegend als Recht spannend uns sie stört es überhaupt nicht, dass womöglich direkt vor ihrem Geschäft sich ein Straßenstrich befinden könnte. Ganz im Gegenteil, der Bezirk wird von Ihr als aufregend und spannend bezeichnet, wobei die alten Standorte wie Mitte und Kreuzberg als langweilig bezeichnet wurden. Man lehnt sich hier an das Beispiel in New York an, wo es Mode ist, in die Außenbezirke auszuweichen, was natürlich von den Mieten recht lukrativ ist. Viele haben die Hoffnung, dass das Vorhaben auch umgesetzt wird, um dem Rotlichttreiben damit ein Ende setzen zu können. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Kunst in dieser Gegend durchsetzen wird und entsprechende Kunden anlocken kann. F.D. KMUB
Die pure Angst der Berliner vorm Bahnhof
Ein Eindruck, den so gut wie jeder kennen wird. Eine lange Treppe die nach unten führt, ein mystisches Licht flackert an den Decken und ein typischer muffiger Geruch steigt einem in die Nase. Links und Rechts die Bahngleise, die Wände mit Werbung plakatiert. Am Tage ist dieser Eindruck recht gut zu ertragen, denn es gibt genügend Menschen und Bewegung auf diesem Bahnhof. Selbst Sicherheitsbeamte kann man hin und wieder ausmachen. Aber was mache ich, wenn ich die Bahn abends benutzen muss? Wenn keine Bewegung und nur wenige Menschen zu sehen sind? Wenn Obdachlose mit Alkoholfahne mich rüde anbetteln, wenn eine Horde Ausländer provozierend über den Bahnsteig laufen, wenn eine Gruppe von rechten mit Bomberjacken mich beobachten und jede Geste von mir wiederholen? Es gibt weder ein Patent noch eine Richtlinie für diese Ereignisse. Man könnte den Rückzug oder die Flucht antreten, aber ist das dann noch eine Freiheit und Unabhängigkeit die mir als Bürger dieser Stadt zusteht? Statistiken und Umfragen haben ergeben, dass sich bereits jeder fünfte auf einem Bahnsteig bedroht fühlt. Insbesondere nachts steigen die Zahlen rapide an und veranlassen den einen oder anderen dazu, lieber zu Hause zu bleiben. Das wiederum heißt, dass viele sich in Ihrer Angst einschließen lassen und somit einen großen Teil der freien Lebensqualität verlieren. F.D. KMUB
Die Abzocke in Berlin - BVG jagt die Preise nach oben
Da wir ja alle so viel Geld haben und die BVG und S-Bahn so gut funktionieren, haben sie beschlossen, dass die Preise zum 1.01.2011 um etwa 10% erhöht werden. Das heißt, dass der Einzelfahrschein von 2,10€ auf 2,30€ steigen wird. Super Idee Herrschaften wenn dann wenigstens alles reibungslos fahren würde. Tut es aber nicht und deshalb ist die Idee ziemlich frech. Der Verkehrsbund kontert die Erhöhung mit der Begründung, dass sie moderat sei und die Tarife im Schnitt um 2,8% steigen würden. Und wenn man das eine erhöht, warum nicht auch das andere? Also ebenfalls wird auch die Monatskarte um 3% teurer. Ausgenommen sind von der Erhöhung die Kurzstrecken und die Seniorenkarte 65 plus. Schlau gemacht, denn wenn wir bis 67 arbeiten müssen, dann wird ja kaum noch einer in den Genuss kommen den Billigtarif nutzen zu können.
Für die Preiserhöhung gehört schon eine ganze Portion Mut, denn es ist schon für den Berliner eine Zumutung für etwas mehr zahlen zu müssen, obwohl man keine gerechtfertigte Leistung dafür bekommt. F.D.fuer KMUB
Neue U-Bahn in Berlin und keiner fährt mit.
Berlin hat seit einigen Wochen eine neue U-Bahn. Die neue Strecke verläuft zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und dem
Brandenburger Tor. Ganze 1,4 Kilometer lang ist das neue Teilstück und wurde in einer Rekordgeschwindigkeit fertig gestellt. Was sind schon 14 Jahre Bauzeit und 320 Millionen Baukosten? Die BVG präsentierte erst kürzlich die neue U 55 voller stolz, denn die neue U-Bahn Linie zählt zu den teuersten von ganz
Berlin und wurde als ein klassisches Prestige - Objekt vorgestellt. Nach einem Test stellte sich heraus, dass diese Linie so gut wie gar nicht befahren, geschweige genutzt wird. Im 10. Minuten - Abstand rauschen die Orangefarbenen Waggons in die Bahnhöfe ein und brauchen für alle drei Stationen insgesamt 3 Minuten. Fahrgäste sieht man nur mit Glück und man hat das Gefühl auf einem Geisterbahnhof zu stehen. Was allerdings die Einsamkeit dort erträglich macht, ist der doch ansehnlich gebaute Bahnhof, der aber mehr als Fotographisches Motiv genutzt wird als zum weiterkommen ohne PKW. Auch die BVG hat schon eingesehen, dass sich das ganze Unternehmen bislang noch nicht rechnet und erhofft sich durch die geplante Verlängerung zum Alexanderplatz wesentlich mehr Fahrgäste.
Und Kiek mal sacht: Ick finde, da hätten so och een paar Rikschas hinstellen können, wo sich Arbeitslose als Chauffeur wat dazu verdienen können. Fazit, Berlin hat ne neue U-Bahn, die viel Jeld jekostet hat aber keener mit fahren will. Mahlzeit Freunde.
Schneechaos in Berlin und wer macht was?
Seit Wochen ist es in
Berlin eisig kalt. Schnee, den wie schon lange nicht mehr hatten, stapelt sich vor unseren Häusern, auf den Straßen und auf den Autodächern. Dazu kommen noch etliche Tannenbäume und übervolle Mülltonnen, die durch die Kälte zum Glück nicht sonderlich riechen. Manch einer fährt mit Langlaufskieern zur Arbeit und die Kinder werden mit dem Schlitten gebracht. Im grunde eine erfreuliche Winterzeit, die, so wie es wohl aussieht, noch eine Weile verbleiben wird.
Obwohl diese Winterlandschaft recht erfreulich wirkt, so bringt sie aber auch erhebliche Schwierigkeiten mit. Eisglatte Straßen, Verkehrsprobleme insbesondere im Bahnberreich und ein riskantes Eierlaufen für ältere Mitbürger, was dann oftmals in überfüllten Rettungsstellen endet. Viele Berliner sind über die Straßenzustände entsetzt und trauen sich nur mit einem sehr unsicheren Gefühl auf die Straße. Schnell wird die BSR für diese Zustände verantwortlich gemacht was aber nicht unbedingt gerechtfertigt ist, denn ebenfalls haben auch divberse andere Unternehmen sowie Hausverwalter und Besitzer Ihre Pflichten zu erfüllen.
Aufgabenverteilung:
BSR: Bearbeiten 10500 Straßenkilometer. Wobei die Hauptstraßen und Buslinien den Vorrang bei der Schneebeseitigung haben. Gleich danach werden Nebenstraßen, 1100 km Radwege und Kreuzungen freigeräumt. Gehwege dürfen nur mit Splitt bestreut werden.
Ab einer Schneehöhe von 3 cm, wird der Schneepflug zum Einsatz gebracht. Auf Gehwegen sind die Grundstücksbesitzer oder Eigner für das Streuen verantwortlich.
Oftmals werden dafür private Räumungsdienste in Anspruch genommen. Die Räumungspflicht der Vermieter oder Grundstücksbesitzer liegt zwischen 7.00 - 20,00 Uhr. Bei Vernachlässigung dieser Pflicht, können sie bei Unfällen haftbar gemacht werden.
Sollten die Wege zu den Müllcontainern nicht geräumt sein, kann die Müllabfuhr diese nicht leeren.
Großbaustelle der BVG in Berlin
Ab 2010 will die BVG weiträumig in Berlin Sanierungsmaßnahmen vornehmen und der Schienenersatzverkehr wird dadurch wieder erhöht zum Einsatz kommen. Mit einem erhöhten Zeitaufwand für alle beteiligten wird zu rechnen sein, daher wäre es sinnvoll, sich schon auf die bevorstehende Situation einzustellen. Neben 3 Großprojekten sind zusätzlich 50 weitere Baustellen geplant .Ein betroffener Brennpunkt ist unter anderem das Gleisdreieck, was ein wichtiger Umsteigebahnhof für viele ist. Die BVG rechtfertigt die Baumaßnahmen mit der Begründung, dass nur eine absolut intakte Infrastruktur einen optimalen Ablauf bietet, und bittet die Bevölkerung um Verständnis. Es wird mit 153 Millionen Euro Sanierung und Baukosten gerechnet. Im Gespräch sind Sanierungsarbeiten von 15 Bahnhöfen, Tunneldecken und Streckenerneuerungen. Dadurch, dass es dabei zu sehr aufwendigen Arbeiten kommen kann, sind Monate lang Vollsperrungen zu erwarten.
Geplante Baustellen:
U1- zwischen Möckernbrücke und Gleisdreieck
U2- Sanierung der Hochbahn zwischen Pankow und Senefelderplatz
U2- Sanierung der Brücken zwischen Ruhleben und Olympiastadion
U6- Erneuerung von Tunneldecken
U7- Erneuerung von Tunneldecken
Tram M1 Linie 50 Vollsanierung der Strecke zwischen Pankow Kirche und Vinetastraße
Tram M4,M5,M6 Erneuerung der Weichen und Gleise am Hackeschen Markt.
Alle Angaben sind ohne Gewähr.
