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Freitag, 18. Mai 2012

Karosserie- und Lackierzentrum in Wildau

Unfallschäden - Lackierungen - Design - Karosserie in Wildau/Brandenburg - Königs Wusterhausen.

Die Öffnungszeiten unseres Karosserie- und Lackierzentrums Wildau in 15745 in der Dorfaue 2 bei Schönefeld in Dahme - Spreewald - Königs Wusterhausen. 

Montag - Donnerstag von 8 Uhr bis 18 Uhr

Freitag von 7 Uhr bis 17 Uhr

Tel: (0 33 75) 50 03 01 - Fax: (0 33 75) 50 03 02

Mobil : 0151/12217139

24 Stunden Notfalldienst = auch außerhalb der Öffnungszeiten - Wir sind im Notfall an 365 Tagen rund um die Uhr erreichbar! Tel. : 03375 500 301

http://www.karosserie-lackierzentrum-wildau.de/

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Fischsterben und unfähige Umweltschützer in Berlin und Brandenburg

( c ) by KMUB 2010

Berlin/Brandenburg, sind Namen die für Natur und Landschaft stehen. Reich an Seen, Wäldern und Forstwirtschaft. Es vergeht kein Tag, wo man nicht über Naturschutz in lokalen Zeitungen lesen kann. Bei Spaziergängen findet man alle 30 Meter Hinweisschilder mit roter Schrift wo drauf steht, Durchfahrt verboten, Naturschutzgebiet, Betreten verboten, Hunde nicht erlaubt, Zelten/Campen verboten oder hier leben selten geschützte Tiere und stehen unter Artenschutz. Jetzt stellt sich aber die Frage, wo waren die tollen Umweltschützer und die ach so naturverbundenen Grünen im Winter 2009/2010?

Unglaublich viele Fischer in Brandenburg leben noch heute von der Fischerei und Fischzucht. Sie fahren wie vor 100 Jahren auf den See hinaus, setzen Ihre Netze aus und verkaufen Ihren Fang auf dem Wochenmarkt.

Genau diese und unzählige Angler in Berlin/Brandenburg versuchten in diesem Winter die zugefrorenen Seen von Eis und Schnee zu befreien. Leider war dieses mal die Natur viel stärker und zwang uns regelrecht die eisige Kälte ohne Erbarmen und Rücksicht auf Verluste auf. Aus diesen Gründen versuchte man sich Hilfe bei den so genannten Naturschützern, Gemeinden, Bürgermeistern und zuständigen Ämtern zu holen. Leider vergebens, denn man vertrat die Meinung, dass man das alles der Natur überlassen sollte und sich nicht einzumischen hat. Ein verzweifelter Kampf der Fischer und Angler begann, den Fischen unter einer teilweise über 50cm dicken Eisdecke das Überleben zu ermöglichen. Da wir unterschiedliche Tiefen in unseren Gewässern haben, war es ein absolutes muss, Löcher in die Eisdecken zu schlagen um eine Sauerstoffzufuhr für die Fische zu ermöglichen. Ebenfalls versuchte man verzweifelt den Schnee von der Eisfläche zu entfernen, da sonst zu dem Sauerstoffmangel, auch noch der Verlust der lebensnotwendigen Photosynthese kam. Leider war die ganze Mühe vergebens, denn die Flächen waren einfach zu groß, um diese notwendige Arbeit vollrichten zu können.

Nach dieser entschiedenen Gleichgültigkeit der Naturschutzbehörden, erleben wir heute das Ergebnis mit voller Härte. Millionen von toten Fischen treiben aufgedunsen in Berliner und Brandenburgs Gewässern. Es gleicht einer unvorstellbaren Naturkatastrophe, die mit Leichtigkeit hätte verhindert werden können. Fischer, die am Ufer Ihrer jahrelangen Arbeit stehen und nicht begreifen können, dass Ihr Lebenswerk entweder vernichtet wurde, oder Jahre brauch um sich wieder erholen zu können. Für viele bedeutet es das finanzielle aus und das Ende eine Familientradition. Wir haben uns über verschiedene betroffene Seen ein eigenes Bild gemacht und haben Bilder des Grauens gesehen. Hunderte tote Karpfen, Hechte, Zander und Aale türmten sich in den Schilfgürteln. Der Anblick erinnerte uns an Tschernobyl und wir stellten uns immer wieder die Frage, warum die Verantwortlichen obwohl sie darauf hingewiesen wurden die Augen einfach zu machten. Es ist wohl wichtiger für die Damen und Herrn schwachsinnige Schilder mit Verboten zu bemalen und das wirklich wichtige in den Hintergrund zu schieben.

Die Folgen dieser Katastrophe sind noch gar nicht abzusehen, denn das Fischsterben wird die Natur erheblich beeinflussen. Hier angesiedelte Fischreiher werden verloren gehen, da sie keine Nahrung mehr finden. Die Gefahr, dass eine Vielzahl von Seen umkippen wird, ist durch einen heißen Sommer sehr groß. Kleine Ortschaften die vom Tourismus abhängig sind, werden ums überleben kämpfen müssen. Es wird Jahre brauchen, bis sich das Angelparadies Berlin / Brandenburg von der Unfähigkeit der zuständigen Gemeinden wieder erholen wird. Ihr Grünen und Umweltaktivisten solltet Euch was schämen. Wenn Euch der Winter zu kalt ist, um wichtige Entscheidungen zu treffen, dann werdet doch Solariumfachverkäufer und haltet Euch aus der Politik raus.

F.D. / D.S. für Kiek mal uff Berlin