Berlin und seine armen Pauker!
Nach der Endlosdebatte über Sarrazin ist nun auch seine Frau in den Schlagzeilen. Denn die ist Lehrerin und hat ihren eigenen Unterrichtsstil. Sie befürwortet die autoritäre Methode und hat damit heftige Dikussionsdebatten ausgelöst. Und da Berlin es langsam Leid ist, immer über die S-Bahn zu reden, ist das doch mal ne willkommende Abwechslung. Es geht darum, ob man den Kuschelkurs oder die strenge Linie fahren soll. So und nun komm ick, denn dazu kann ick so einijet sajen. Als ick noch in der Schule war, da wurde uffjestanden wenn der Pauker kam. Wenn ick nich uffjepasst habe, dann floch der Schlüssel vom alten durch die Klasse. Oder dit Lineal uff de Fingerkuppen jehauen war och immer besonders nett. Ick meine da jab es noch Respekt. da haste automatisch jelernt und uffjepasst.
Wat haben wa denn heute? Jenau dit Jegenteil. Heute machen sich de lehrer vor Angst in de Hose! Respekt? Fehlanzeige. Meine Jüte, die Kiddis wollen und müssen doch wat lernen und nich die Lehrer. Diese Schmusetour iss doch Blödsinn. Aber so lange wir Eltern haben, die zum Staatsanwalt loofen, weil der Hr. Lehrer mal laut jeworden iss, wird dat nie wat werden. Respekt und Achtung muss wieder her, sonst wird dat nüscht ihr Lullenköppe. Wer nich will, jeht ins Bootcamp, wer nich kann wird jefördert und wer will, der soll jefälligst och. Wenn man sich mal überlecht, wat sich son Lehrer bieten und allet anhören muß, dann frage ick mir warum wird man heute noch Lehrer? Denn bei der Erziehung fängt dit an ihr Vollpfosten und nich in der Schule! KMUB
Geht’s noch? Hr. Senator Jürgen Zöllner (SPD )?
Jüngst wurde die Bilanz zum Schulstart in Berlin vorgestellt, wo ein merkwürdiges Ergebnis zu tage kam. Hurra, Berlin hat laut Kollege Zöllner keinen Lehrermangel. Wie bitte Hr. Zöllner? Sie sind 65 Jahre und bei der SPD - glauben sie wirklich, dass sie hier einen Überblick haben? Wohl kaum, denn die Klassen sind randvoll, was genau heißt, dass sich dort im Schnitt 35 Schüler befinden. Aktuelle Aussagen bestätigen, dass etwa 180 Stunden in der Woche ausfallen. Lehrer beklagen sich darüber, dass der Unterricht zu laut ist und manche überhaupt keine Chance haben hinterherzukommen. Sie fallen einfach durchs Raster und die dadurch entstehende Motivationslosigkeit stört den Unterricht noch mehr. Warum steht man nicht zu dem bekannten Lehrermangel? Da werden einem Bilanzen auf den Tisch gelegt, die von der Realität so weit weg sind, wie ick vom Stricken. Sehr geehrter Hr. Zöllner, jehnse doch Kegeln oder belegen se nen Malkurs, aber erzähln se nich son Quark. F.D. KMUB
Schultoiletten aus Platin ? Dit jibt dit nur in Berlin!
Die Grundschule Karpfenteich in Lichterfelde erhält eine Sanierung der Toiletten. 450 Kinder erhalten neue sanitäre Anlagen, wofür man auch eine ansehnliche Villa hätte kaufen können. Zwar ist seit 1968 an den Toilettenräumen nichts mehr getan worden, was aber auch keine wirklich logische Rechtfertigung ist. Denn wenn man sich die heutigen WC und Waschräume in den Schulen mal genauer ansieht, dann stellt man fest, dass man mehr Gekrakel, Graffiti und kaputte Armaturen zu sehen bekommt. Natürlich sollte man sich einigermaßen auf einer Toilette Wohlfühlen, aber müssen die Fliesen dann wirklich von Villeroy & Boch sein? Ebenfalls die Wasserhähne und Waschbecken, die von Grohe und Karamag sind. Ein Luxus und eine Geldverschwendung die zum Himmel schreit. 700 000 Euro kostet dieser Schwachsinn und ob das Geld für die Sanierung des anliegenden Horts reicht, steht noch in den Sternen. Grandiose Leistung für das bettelarme Berlin meine Herrn. Wenn man schon soweit geht, sollte man mal darüber nachdenken, ob man nicht einen Sicherheitsdienst für die Toiletten arrangiert? F.D.KMUB
Keine Hausaufgaben - Kein Geld meint Thilo Sarrazin

- ( c ) by KMUB 2010
Die Forderungen nach mehr sozialen Leistungen, wird heut zu tage immer lauter. Jetzt stellt sich nur die Frage, ob diese Forderungen gerecht sind, oder einfach nur frech. Denn leider stellt man in den sozial schwächeren Bezirken immer wieder fest, dass Ausländische und auch Deutsche Schüler gar kein Interesse haben sich in irgendeiner weise einzufügen oder anzupassen. Hausaufgaben und Motivation fehlen bei vielen gänzlich und Respekt ist ohnehin ein Fremdwort geworden.
Der Ex-Senator Thilo Sarrazin vertritt zu diesem Thema eine ganz eigene und klare Linie. Das Wort Kopftuchmädels wird als rassistisch bezeichnet und könnte Ihn den Ausschluß aus der SPD kosten. Auch hier stellt sich die viel diskutierte Frage, ob man sich in einem anderen Land nicht anpassen sollte und nicht seine eigene Religion stur durchzusetzen versucht. Auf diese provokante Aussage setzt Hr. Sarrazin noch einen drauf, denn er fordert eine Kürzung vom Kindergeld, wenn die betroffenen ihre Hausaufgaben nicht erledigen. Die Sprecherin der SPD-Fraktion findet diese Aussage überhaupt nicht angebracht und beschuldigt Hr. Sarrazin nur auf die schwachen einzuprügeln.
Unterstützung dagegen erhält er von dem Lehrerverband der klar bestätigt, dass es eine Tatsache ist, dass es genügend Kinder und Eltern gibt, die am Schulwesen kein Interesse zeigen und deshalb eine Kürzung vertretbar finden würden.
F.D. für Kiek mal uff Berlin
Zeugnisse oder ganz normaler Leistungsdruck?

- ( c ) by D.S. SMH 2010
Am Tag der Zeugnissverteilung sah man um die Mittagszeit wieder unendlich viele Kinder und Jugendliche am Straßenrand stehen, wie sie wild gestikulierend standen und sich unterhielten. Die einen strahlten die anderen sahen eher grimmig oder tieftraurig aus. Den Unterschied von damals zu heute kann man sich nur dann vorstellen, wenn man eigene Kinder hat. Vor 25 Jahren hat ein Realschulabschluss für die meisten Berufswünsche ausgereicht, selbst mit einem Hauptschulabschluss hatte man auf dem Arbeitsmarkt noch reale Chancen. Wir mussten damals eine Leistung erbringen, die durch aus machbar gewesen war, selbst wenn man gewisse Lernschwierigkeiten hatte.
Heute ist ein sehr gutes Abitur schon Voraussetzung um überhaupt die Möglichkeit zu haben, seinem Traumberuf nachgehen zu können. Um diese Voraussetzungen erfüllen zu können, sollte eine intakt Familie, im Hintergrund stehen. Ebenfalls ist eine gewisse finanzielle Sicherheit sehr wichtig, denn viele Eltern sofern sie es sich leisten können, schicken Ihre Kinder auf ein privates Gymnasium um eine gesicherte und solide Schulausbildung zu erlangen. Leider wird da oft das reale Leistungspotential der Kinder missachtet oder überschätzt, so das es oft unangenehme Überraschungen am Ende des jeweiligen Schuljahres gibt. Jedes Elternteil möchte natürlich nur das beste für sein Kind und sollte dabei sehr aufpassen, den Leistungsdruck und die Anforderungen nicht zu übertreiben.
Das Ergebnis kann oft grausam sein, denn Kinder und Jugendliche denken anders als die Eltern. Sie fühlen sich unverstanden und überfordert und setzen sich selbst noch mehr unter Druck. Daraus resultiert oft eine Blockade und die Lust an der Schule verfliegt im nu.
Man sollte sich selber mal hinterfragen, ob man die Leistungen denn selbst erfüllen könnte? Oder sind wir überhaupt in der Lage unseren Kindern in der zehnten Klasse zu helfen? Bei einer gewissen Portion Ehrlichkeit wird man feststellen, das die Kinder mit ihrem Druck alleine dastehen und vergebens um Hilfe schreien, obwohl sie wissen, dass sie keiner hören kann. Man sollte darauf achten, ob sich die Kinder in irgendeiner weise verändern. Denn oftmals erkennt man diese Veränderung viel zu spät wo dann jede Hilfe zu spät sein kann.
Depressionen, Aggressionen oder ein Verhalten was einem Einzelgänger gleicht, sind erste Anzeichen dafür, dass etwas im argen liegen kann. Ein gewisses Gleichgewicht zum Stress wie Sport oder Hobby sollte gegeben sein. Ebenfalls ein gesundes Verhältnis zu den Eltern, hilft den Stress zu verarbeiten und zu verkraften. Bestrafungen sollten in jeder Form vermieden werden denn nur mit einer adäquaten Hilfe ist allen geholfen.
Eine besondere Aufmerksamkeit sollte man auf die sozial schwachen Umfelder richten. Es gibt wohl genügend Familien, wo deren Kinder das Potential besitzen ein privates Gymnasium zu besuchen, aber die finanziellen Mittel fehlen. Eine gewisse Gleichberechtigung sollte es schon geben, denn alle haben das Recht, einen Traumberuf zu erlernen und später auch auszuüben. Leider setzt sich aber oftmals nur der finanzielle Status durch, der den Kindern die Sicherheit gibt, etwas zu erreichen.
F.D. für KMUB