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Mittwoch, 08. Februar 2012

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Straßen am BBI erhalten Namen!

Willy-Brandt-Platz wird Mittelpunkt der Airport City.Deutsche Luftfahrtpioniere als Namensgeber für das Straßennetz

Die ersten Straßennamen für den BBI stehen fest: Die Gemeinde Schönefeld und die Berliner Flughäfen benennen gemeinsam insgesamt neun Straßen und einen Platz am künftigen Airport Berlin Brandenburg International. Im Mittelpunkt liegt der Willy-Brandt-Platz direkt vor dem Terminal. Auch die Airport City und der Zufahrtsbereich des BBI haben jetzt ihre Namen erhalten. Die Straßen werden rechtzeitig zur Inbetriebnahme des BBI fertiggestellt und dem öffentlichen Verkehr zur Nutzung übergeben.

Schönefelds Bürgermeister Dr. Udo Haase betont: „Schönefeld ist seit Jahrzehnten bekannt als Luftverkehrsstandort. Mit der Benennung der Straßen am BBI stellen wir die Verbindung zwischen diesem traditionsreichen und zugleich modernen Standort und der Erinnerung an bedeutende Luftfahrtpioniere sowie an den Namensgeber des BBI her."

„Wir bauen hier eine kleine Stadt, die erstklassig an das Umfeld angebunden wird", sagt Dr. Manfred A. Körtgen, Geschäftsführer Betrieb/BBI der Berliner Flughäfen. „Die Arbeiten am BBI und in der Airport City schreiten gut voran. Die Straßen für den BBI haben wir bereits zu neunzig Prozent fertiggestellt. Nun erhalten sie ihre Namen und der BBI ein weiteres Stück Lebendigkeit."

Zentral vor dem Terminal gelegen ist der Willy-Brandt-Platz in der Airport City. Das Terminal, das 4-Sterne-Superior-Steigenberger-Hotel und das Bürogebäude werden am Willy-Brandt-Platz ihre Adresse haben.

Die Schönefelder Allee wird Passagieren und Besuchern den Weg zum BBI weisen. Von der Autobahn kommend führt sie direkt auf die Airport City und das dahinterliegende Terminal zu. Bedeutende deutsche Luftfahrtpioniere werden Namensgeber des BBI-Straßennetzes. Zur Inbetriebnahme des BBI werden insgesamt acht Straßen nach Luftfahrtpionieren benannt. Gemeinsam mit der Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte (GBSL) e.V. wurden die Namen der deutschen Luftfahrtpioniere gewählt.

Melli-Beese-Ring

Amelie Hedwig Boutard-Beese (1886 - 1925), erlangte unter ihrem Rufnamen Melli Beese als erste deutsche Motorfliegerin Bekanntheit. Sie war die erste Frau, die in Deutschland die Prüfung zum Erwerb der Pilotenlizenz ablegte. Sie war eine scharfe Kritikerin der damaligen Ausbildungsbedingungen der Flugschulen und großen Flugzeugwerke. Im Jahr 1912 gründete sie dann ihre eigene „Flugschule Melli Beese GmbH".

Hugo-Junkers-Ring

Hugo Junkers (1859 – 1935) war ein deutscher Ingenieur, Professor, Forscher und Unternehmer, der grundlegende Erkenntnisse im Flugzeugbau gewann und anwendete. Hugo Junkers war bis 1932 Eigentümer der von ihm gegründeten und geführten Junkers Werke in Dessau. Da er nicht mit den Nationalsozialisten kooperieren wollte, wurde er 1933 enteignet und erhielt Stadtverbot für die Stadt Dessau. Die vom ihm gegründete Junkers Luftverkehr AG wurde 1926 mit dem Deutschen Aero Lloyd zur Deutsche Luft Hansa fusioniert.

Elly-Beinhorn-Ring

Elly Rosemeyer-Beinhorn (1907 – 2007) war Luftfahrtpionierin und als „Deutschlands kühnste Frau" eine berühmte Fliegerin des 20. Jahrhunderts. In den 30er Jahren errang sie etliche Langstreckenrekorde. Dazu gehörten z.B. der Alleinflug über 7.000 km nach Afrika (1931), die Weltumrundung mit dem Flugzeug (1932) und der Transafrikaflug (1933).

Hugo-Eckener-Allee

Hugo Eckener (1868 – 1954) war ein bedeutender Luftfahrtpionier, der nach dem Tode des Grafen Zeppelin dessen Werk fortführte. Unter seiner Leitung entstanden unter anderem die Luftschiffe LZ 127 „Graf Zeppelin" und LZ 129 „Hindenburg" sowie LZ 126/ZR-3 „Los Angeles", mit dem ihm einer der ersten Nonstopflüge über den Atlantik gelang.

Brunolf-Baade-Straße

Brunolf Baade (1904 - 1969) war ein deutscher Ingenieur und Hochschullehrer. Seit Ende der 30er Jahre arbeitete er als verantwortlicher Konstrukteur in den Junkers-Werken in Dessau. Der Vater der DDR-Flugzeugindustrie war auch der Konstrukteur des Strahlverkehrsflugzeuges 152.

Margarete-von-Etzdorf-Straße

Margarete (Marga) Wolff gen. von Etzdorf (1907 -1933) war die zweite deutsche Frau mit Fluglizenz. Als erste Frau erhielt sie bei der Deutschen Lufthansa eine Stelle als Copilotin. Sie flog mehrere Allein- und Langstreckenflüge, unter anderem bis nach Tokio (1931).

August-Heinrich-Euler-Straße

August Heinrich Euler (1868 - 1957) war Staatssekretär im Reichsluftamt, deutscher Flugpionier und Absolvent der ersten amtlich vorgeschriebenen, international gültigen Pilotenprüfung in Deutschland, wofür er 1910 das Flugzeugführerpatent „Deutschland Nr. 1" erhielt. August Heinrich Euler gründete die Euler-Flugmaschinenwerke als erste deutsche Fabrik für Motorflugzeuge und in Griesheim bei Darmstadt den ersten Flugplatz Deutschlands.

Georg-Wulf-Straße

Georg Wulf (1895 – 1927) war ein deutscher Flugpionier. Besondere Bekanntheit erlangte er jedoch als Flugzeugbauer. Schon ab 1911 entwarf er gemeinsam mit Henrich Focke Flugzeuge, die sie mit einfachsten Mitteln realisierten. Ebenfalls gemeinsam mit Henrich Focke gründete er die spätere Focke-Wulf-Flugzeugbau AG, in der Wulf als technischer Betriebsdirektor und als Einflieger tätig war.

Quelle:Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH - Pressestelle

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Massenstarts in BBI Schönefeld

Nach Demonstrationen, Protesten und viel Aufregung über die geplanten Flugrouten am BBI, kommt es scheinbar noch dicker als erwartet. Es sind noch etwa 17 Monate bis die Eröffnung von statten gehen soll. Eine neue Bedarfsanalyse hat ergeben, dass ab 2015 etwa 52 Flugzeuge innerhalb einer Stunde die Startbahnen verlassen sollen. Umgerechnet wären das alle 69 Sekunden eine Maschine. Der BBI Chef Schwarz hat verlauten lassen, dass diese Höchstleistung nur 2 Stunden am Tag absolviert werden soll. Er bezeichnete es als die so genannte Rush Hour. Eine Möglichkeit die Rush Hour auch in die Mittagszeit einzubeziehen ist schon laut geworden und wird von Experten in jedem Fall erwartet. Es wird auch kaum anders möglich sein, denn man ist sich sicher, dass die Passagierzahlen deutlich ansteigen werden und das in Millionenhöhe. Der Vorsitzende der Lärmkommission Bernd Habermann, der auch gleichzeitig der Ex-Bürgermeister von Blankenfelde - Mahlow war, hat sein Amt niedergelegt und begründete es mit Interessenkollision. Auf der nächsten Demonstration, die in Stahnsdorf stattfinden soll, wird nun Matthias Platzeck (SPD) sprechen. KMUB

Erstflug von Berlin nach Dubai

Air Berlin erweitert Streckennetz / Dreimal wöchentlich von Berlin nach Dubai / Einbindung in Hub-Struktur in Tegel

Joachim Hunold, CEO airberlin, eröffnete Mittwochabend gemeinsam mit Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen, und Mohammed Ahmed Al Mahmood, Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin, die neue Verbindung zwischen der deutschen Hauptstadt und dem Emirat Dubai. Das Terminal C2 am Flughafen Tegel verwandelte sich für die 298 Passagiere des Fluges AB7318 und die mehr als 100 geladenen Gäste in eine Wüstenlandschaft mit Mocca-Zeremonie, orientalischer Livemusik und Bauchtanz.

„airberlin fliegt zum ersten Mal von Deutschland mit einer ganzjährigen, regelmäßigen Nonstop-Verbindung in den Mittleren Osten und verbindet als einzige Airline Berlin und Dubai miteinander. Wir haben den Flug nach Dubai in unsere Drehkreuzstruktur in Berlin eingebunden und sind dadurch in der Lage, Verknüpfungen mit anderen Städten in Deutschland, Skandinavien, Österreich und der Schweiz anzubieten. Damit schafft airberlin ein attraktives Angebot sowohl für Geschäftsreisende als auch für Urlauber. Gleichzeitig stärken wir so unsere Position in Berlin nachhaltig", sagte Joachim Hunold, CEO airberlin.

Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen, sagte: „Lange mussten die Berliner und Brandenburger auf eine Nonstop-Verbindung nach Dubai warten – heute ist es endlich soweit. Damit rücken wir wieder ein Stück näher mit den Menschen und Märkten der Welt zusammen. Das Engagement der airberlin beweist, dass wir unser stetes Verkehrswachstum auf fruchtbarem Boden entwickeln. Mit dem BBI können wir uns auch zukünftig ein überdurchschnittliches Stück vom Wachstumskuchen im Luftverkehr sichern."

„Die Hauptstadt Berlin ist ein internationales Zentrum geworden, das Geschäftsleute und Touristen sowie Kultur-/Kunstliebhaber aus aller Welt wegen seiner touristischen und historischen Sehenswürdigkeiten anzieht. Dubai genießt ebenfalls aufgrund seiner strategischen Lage und als Handelsdrehscheibe einen internationalen guten Ruf. Daher ist die direkte Verbindung zwischen diesen beiden Städten eine großartige Leistung für beide Städte. Deutschland und die Vereinigten Arabischen Emirate haben in den vergangenen Jahren ausgewogene und durchdachte Schritte unternommen, um eine strategische Partnerschaft auf der Grundlage der konstruktiven Zusammenarbeit, des gegenseitigen Interesses und des Wohlstandes aufzubauen. Das wird mit Sicherheit weitere Brücken zwischen den beiden Ländern errichten", sagte Mohammed Ahmed Al Mahmood, Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin.

Air Berlin fliegt dreimal pro Woche nonstop von Berlin nach Dubai. Anschlussflüge gibt es zu weiteren Zielen in Deutschland wie Düsseldorf, Frankfurt oder München sowie nach Göteborg, Graz, Helsinki, Palma de Mallorca, Salzburg, Stockholm, Oslo, Wien und Zürich.

Quelle: Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH

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Drehkreuz Berlin - Ab in den Flieger

Neue Verbindung nach New York zum Sommerflugplan 2011 / Drei Mal die Woche nach Miami. Air Berlin verstärkt ihr Engagement am Standort Berlin weiter. Zum Sommerflugplan 2011 bietet die Airline vier Flüge die Woche ab Berlin-Tegel nach New York an. Zudem wird Air Berlin ab dem Winterflugplan 2010/2011 anstatt wie bisher geplant zwei Mal gleich drei Mal die Woche nach Miami fliegen. Hinzu kommen wie berichtet die neuen Langstrecken nach Dubai und Mombasa. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen: „Die neue Verbindung nach New York sowie die Aufstockung nach Miami sind ein klares Bekenntnis zum Standort Berlin. Der BBI bietet mit der Verdopplung der vorhandenen Kapazitäten hervorragende Wachstumschancen. Wir freuen uns sehr, dass Air Berlin diese Chance ergreift. Schon vor der BBI-Eröffnung gelingt es, Berlin zunehmend als Ost-West-Drehscheibe zu positionieren." Besonders interessant werden die neuen Verbindungen in die USA vor dem Hintergrund des geplanten Beitrittes der Air Berlin zum Luftfahrt-Bündnis oneworld®. Mit Partnern wie American Airlines können so weitere Umsteigeverbindungen angeboten werden. Dazu Schwarz: „Berlin ist für transatlantische Flüge hochinteressant geworden. Gleich drei große Netzwerke bedienen die Strecke von Berlin nach New York: Star Alliance (Continental Airlines), SkyTeam (Delta Air Lines) sowie OneWorld (Air Berlin). Die neue Verbindung nach New York ist bereits die 13. direkte Langstrecke ab Berlin. Wir sind damit jetzt schon auf einem sehr guten Weg, Berlin zurück auf die Landkarte der internationalen Luftfahrt zu bringen. Mit dem BBI wollen wir in die Top Ten der europäischen Flughafenstandorte aufsteigen."

Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH

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Chronologie des BBI 2006 bis 2012

Vier Jahre Bauarbeiten am neuen Flughafen für die Hauptstadtregion. Erster Spatenstich am 5. September 2006 / Das wichtigste Zukunftsprojekt Berlin-Brandenburgs wird mit Leben erfüllt / Ausblick auf 2011 und 2012. Vor vier Jahren, am 5. September 2006, begannen mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten auf der BBI-Baustelle. Konnten Besucher damals nur auf märkischen Sand und Felder blicken, ist heute mit dem Terminal, der neuen Start- und Landebahn sowie dem Tower für die Fluglotsen gut zu erkennen, dass hier ein Flughafen entsteht. In weniger als zwei Jahren, am 3. Juni 2012, wird der erste Flieger vom neuen Hauptstadt-Airport abheben. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen: „Das wichtigste Zukunftsprojekt der Hauptstadtregion, der Airport BBI, nimmt immer mehr an Gestalt an und wird mit Leben erfüllt. Seit dem ersten Spatenstich sind bedeutende Meilensteine erreicht worden. Bisheriger Höhepunkt war das Terminal-Richtfest im Mai dieses Jahres. Schon heute entwickelt sich Berlin mit neuen Strecken und Airlines sowie weiter wachsenden Passagierzahlen zu einem attraktiven Luftverkehrsstandort. Mit dem BBI können wir in die Top Ten der europäischen Flughafenstandorte aufsteigen." Dr. Manfred A. Körtgen, Geschäftsführer Betrieb/BBI der Berliner Flughäfen: „Das Projekt ist eine baulogistische Meisterleistung. Nachdem zuerst vor allem Arbeiten im Erdreich stattgefunden haben, wie der Bau des Bahnhofs, ist anschließend der Flughafen langsam aus der Erde gewachsen. Mit dem Hochbau des Terminals ist für alle leicht zu erkennen, dass hier ein Flughafen entsteht. 2011 werden die meisten Gebäude so weit fertig gestellt, dass der Probebetrieb wie geplant beginnen kann. Nach dem sechsmonatigen Probelauf kann der Flughafen dann am 3. Juni 2012 eröffnen."

2006: Der erste Spatenstich!

Am 5. September 2006 starten die Bauarbeiten auf der 2000-Fußballfelder-großen Baustelle. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, der damalige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und die Geschäftsführung der Berliner Flughäfen vollziehen den ersten Spatenstich für den neuen Hauptstadt-Airport BBI. Nach dem Planungs- und Genehmigungsprozess ist jetzt allen klar: Der neue Flughafen kommt.

2007: Das Jahr der ersten großen BBI-Bauarbeiten!

Die Kräne drehen sich, die Bagger rollen, der Beton fließt. Mit dem neu eröffneten BBI-Infotower wird die Baustelle zur Schaustelle. Schwerpunkt der Bauarbeiten ist der Bau des unterirdischen Bahnhofs. Erste Bauprojekte werden im Zeitplan abgeschlossen, unter anderem der Bau der Rollbahnanschlüsse an die künftige BBI-Nordbahn. Das BBI-Betonwerk wird im Sommer 2007 zum ersten Mal erweitert.

2008: Erste Meilensteine erreicht!

Im Juni werden die Arbeiten am 185 Meter langen Teilabschnitt des Bahnhofsrohbaus termingerecht abgeschlossen. Dieser Abschnitt bildet das Fundament für das BBI-Terminal. Am 11. Juli 2008 fällt dann der Startschuss für die Bauarbeiten am BBI-Terminal. Dies ist ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zum BBI – jetzt wird das Herzstück des Flughafens errichtet.

Mit dem Lückenschluss bei der Autobahn A113 wird Schönefeld endgültig zum City-Airport. Die Fahrzeit zwischen Ku’damm und Schönefeld verkürzt sich auf 25 Minuten, der BBI wird optimal an das Autobahnnetz angebunden. Der Bahnhof und der östliche Tunnel werden an die Bahn termingerecht im Juni übergeben.

Bei der Flächenvermarktung für den BBI gibt es die ersten großen Erfolge: SEGRO und die ANH Hausbesitz GmbH & Co.KG kaufen Flächen im Business Park Berlin.

Am 30. Oktober 2008 endet nach über 80 Jahren der Flugbetrieb auf dem Flughafen Tempelhof. Die Berliner Flughäfen machen mit der Schließung des Airports einen großen Schritt bei der Realisierung des wichtigsten Zukunftsprojektes der deutschen Hauptstadtregion: der Konzentration des Luftverkehrs auf dem neuen Hauptstadt-Airport Berlin Brandenburg International BBI.

2009: Der Flughafen bekommt sein Gesicht!

Nach drei Jahren Bauzeit ist die Baustelle für den neuen Hauptstadt-Airport BBI nicht mehr wiederzuerkennen. Da, wo bis vor kurzem nur für Planer und Architekten ein Flughafen erkennbar war, wächst jetzt für jeden sichtbar das Terminal aus dem Boden. Ende August beginnt die Errichtung der Stahlkonstruktion des Terminal-Hallendaches, der Rohbau des Pier Nord ist bereits fertiggestellt und auch die Arbeiten am Pier Süd sowie an den Vorfeldern, Rollbahnsystemen und der neuen Start- und Landebahn gehen zügig voran.

2010: Der Flughafen wird mit Leben erfüllt!

Mit dem Richtfest für das BBI-Terminal wird am 7. Mai ein weiterer wichtiger Meilenstein auf Europas größter Flughafenbaustelle erreicht. Der Rohbau des BBI-Terminals ist fertiggestellt. Auch die Übergabe der unterirdischen Bahnanlagen erfolgt termingerecht. Im Juni startet in den BBI-Energiezentralen der Probetrieb. Im Juli wird das neue Rechenzentrum für den BBI in Betrieb genommen. Weitere wichtige Meilensteine werden folgen: die Fertigstellung des Rohbaus des Pier Süd sowie die Installation der ersten Fluggastbrücken.

Die entscheidende Frage ist natürlich auch, welche Flugverbindungen mit dem BBI möglich werden. Die drei neuen Langstrecken ab dem Winterflugplan 2010 der Air Berlin nach Dubai, Miami und Mombasa zeigen, dass Berlin gut angenommen wird. Neben attraktiven Flugverbindungen soll der neue Hauptstadt-Airport den Passagieren und Besuchern auch eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Die ersten 23 Mieter für die Gastronomie am BBI stehen fest.

Ausblick 2011 und 2012: Der Countdown läuft!

2011 beginnt die Uhr rückwärts zu laufen, dann ist es nur noch ein Jahr bis zur Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens. Auch die Probeläufe beginnen bereits Ende 2011. Wichtige Meilensteine sind die Fertigstellung der Feuerwachen West und Ost, der Winterdiensthalle, der Betriebsspezifischen Gebäude, der Zugangskontrollstellen, der Betriebstankstellen, der Gebäude für die Sicherheitsdienste und der Bodenverkehrsdienste sowie der Parkhäuser in der Airport City und des Mietwagencenters. Zudem beginnt der Bau der Pavillons für die zusätzlichen Sicherheitskontrollstellen.

2012 werden die Luftseitigen Flächenbauwerke, die Hangars für Air Berlin und Germania sowie für Lufthansa, Hotels und Büros in der Airport City und das Frachtzentrum fertig gestellt. Der Innenausbau des Fluggastterminals wird abgeschlossen. Auch die Frei- und Grünflächen werden 2012 realisiert. Außerdem wird in der Straßenanbindung zur B96a die letzte Lücke geschlossen.

Aktueller Stand Bauarbeiten

Terminal:

Das BBI-Terminal ist das Herzstück des neuen Flughafens. Am 7. Mai 2010 wurde Richtfest gefeiert. Der Rohbau des BBI-Terminals ist fertiggestellt, als nächstes folgt der Innenausbau. Im Juli 2008 fiel der Startschuss für die BBI-Bauarbeiten am BBI-Terminal. Bis zu 900 Bauarbeiter und über 30 Hochbaukräne waren auf der Terminalbaustelle im Einsatz. Insgesamt wurden für das 220 Meter lange, 180 Meter breite und 32 Meter hohe Terminal 156.000 Kubikmeter Beton und über 30.000 Tonnen Stahl verbaut. Ende August 2009 konnte mit der Stahlkonstruktion des Terminal-Hallendaches begonnen werden. Das Gesamtgewicht der Stahlbauteile, die für das Terminaldach notwendig sind, liegt bei rund 10.000 Tonnen, das schwerste Einzelteil wiegt 123 Tonnen. Zum Vergleich: Der Eiffelturm wiegt 7000 Tonnen.

Bahnhof: Pünktlich zum vereinbarten Fertigstellungstermin haben die Berliner Flughäfen den westlichen Bahntunnel und damit den letzten Teil der unterirdischen BBI-Bahnanlagen an die DB Netz AG übergeben. Die Deutsche Bahn hat bereits auf der unterirdischen Strecke mit dem bahntechnischen Ausbau begonnen. Die drei Bahnsteige des Bahnhofs wurden errichtet, drei Kilometer Gleis sind verlegt. Die ersten Bauzüge fahren bereits in den Bahnhof.

Flugbetriebsflächen: Die Betonarbeiten an der neuen 4.000 Meter langen Start- und Landebahn, den Vorfeldern und Rollbahnsystemen sind bis auf eine Vorfelderweiterung am DFS-Tower und Restbereiche am Terminal abgeschlossen. Insgesamt mehr als 1,3 Millionen Quadratmeter Betonfläche zeigen auf, wo in Zukunft Flugzeuge, starten, landen und parken.

DFS-Flughafentower: Im November 2009 war Richtfest für den neuen Kontrollturm der Deutschen Flugsicherung am zukünftigen Flughafen BBI. Mit 72 Metern wird der BBI-Tower der zweithöchste DFS-Kontrollturm Deutschlands sein. Nach der Fertigstellung werden laut aktueller Prognose künftig 250.000 Flugzeuge im Jahr, im Schnitt 700 täglich, vom Tower aus die Start- und Landefreigabe erhalten.

Feuerwachen: Der Rohbau für die Feuerwache West wurde im Juni 2010 fertiggestellt. Hier werden neben der Leitstelle der Flughafenfeuerwehr auch das Airport Control Center, die Notfalleinsatzzentrale, die Sicherheitsleitstelle und die Leitstelle Technik untergebracht sein. Der Rohbau der Feuerwache Ost wurde ebenfalls im Juni 2010 fertiggestellt. Die Wache beinhaltet drei Fahrzeughallen mit 14 Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge und dient neben der Brandabwehr bei Luftfahrzeugen in erster Linie dem Gebäudebrandschutz des Terminals.

Technische Instandhaltung: Das Gebäude der technischen Instandhaltung wurde im Juni 2010 im Rohbau fertiggestellt. Nach Fertigstellung wird das Gebäude Verwaltungsbereiche für das Technische Facility Management, Aviation und der Informations- und Kommunikationstechnik zur Verfügung stellen sowie Werkstätten und das zentrale Rechenzentrum des neuen Flughafens beherbergen.

Ver- und Entsorgung Wasser: Die Ver- und Entsorgungsinfrastruktur des BBI-Geländes wurde 2009 nach modernsten Umweltstandards weitgehend fertig gestellt. Im Jahr 2010 erfolgt die Komplettierung und Gesamtfertigstellung der Netze. Seit Oktober 2009 steht zudem die erste Trinkwasserleitung für den BBI, über die im mittleren Verbrauch täglich 2.000 Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden können. Das entspricht dem Bedarf einer Kleinstadt von 21.000 Einwohnern.

Energie: Im Juni 2010 ist der Probebetrieb in den neuen Energiezentralen für den BBI gestartet. Die hochmodernen Gebäude und Anlagen liefern dem Airport BBI künftig Wärme, Kälte und Strom aus dem Blockheizkraftwerk (BHKW) sowie Notstrom.

Ausschreibungen und Vergaben: Bereits vor Eröffnung des neuen Hauptstadt-Airports BBI ist der Bau des Flughafens eine Erfolgsstory für die heimische Wirtschaft. Mehr als 300 Unternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg haben bei der bisherigen Auftragsvergabe für den BBI Ausschreibungen für sich entscheiden können. Wertmäßig gingen nahezu zwei Drittel aller Vergaben an regionale Unternehmen. Im Dezember 2009 wurde die Vergabeschwelle von einer Milliarde Euro für Unternehmen der Region überschritten. Insgesamt wurden bis August 2010 Aufträge im Wert von 1,98 Milliarden Euro vergeben.

Quuelle : Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH

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Rangsdorfer See „Zülow-Pfleger“ eröffnen neuen Wanderweg

Abschluss des Internationalen Workcamps 2010 / 17 jugendliche „Zülow-Pfleger" aus neun Nationen eröffnen neuen Wanderweg. Die auch als „Zülow-Pfleger" bekannten Teilnehmer des 6. Internationalen Workcamps 2010 in Rangsdorf haben heute mit Stolz und Muskelkater den neuen Uferweg am Rangsdorfer See eröffnet. Die 17 Jugendlichen aus Armenien, China, Dänemark, Deutschland, Estland, Frankreich, Italien, Korea und Russland präsentierten die Ergebnisse ihres dreiwöchigen freiwilligen Einsatzes für die Natur- und Naherholungslandschaft von Rangsdorf.

Ein 150 Meter langer, komplett neu errichteter Wanderweg am Rangsdorfer See verbindet nun die Uferpromenade am Strandbad mit dem Rundwanderweg bei Klein Venedig. Damit eröffnen sich neue Perspektiven entlang des Sees und eine weitere attraktive Variante für Spaziergänge durch Rangsdorf. Rund zehn Tonnen Sand und Wegematerial wurden von Hand geschippt, gekarrt und gewalzt, mehrere Kubikmeter Unrat aus dem Waldstück entfernt. Auf die Vögel warten nun neue Nistkästen. Eine Schichtholzhecke bietet Kleintieren Unterschlupf. Für Wanderer stehen neu angefertigte Bänke bereit und selbst beschriftete Schilder weisen ihnen den Weg. Muskelkater, Schweiß und ein paar Mückenstiche haben sich für die 17 Jugendlichen gelohnt: Mit neuen Freundschaften, jeder Menge spaßiger und spannender Erlebnisse in Berlin und Brandenburg, mit guter Laune sowie einem wertvollen Austausch untereinander – kulturell, sprachlich und kulinarisch – reisen die Teilnehmer nun nach drei Wochen in ihre Heimatländer zurück.

Bei ihrer Arbeit wurden die neun Mädchen und acht Jungen durch die Naturschutz- und die Forstbehörde hilfreich unterstützt. Ihre Freizeit verbrachten sie mit Beachvolleyball und Fußball, beim Baden am Kiessee in Rangsdorf und natürlich auch mit Ausflügen nach Berlin und Potsdam sowie zur Baustelle des neuen Hauptstadt-Airports BBI.

Bereits zum sechsten Mal richtet der Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. gemeinsam mit dem Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) e.V. das Internationale Workcamp aus. Gefördert wird die internationale Begegnung von den Berliner Flughäfen. Die Berliner Flughäfen führen im Rahmen des Schönefeld-Ausbaus gleich eine ganze Reihe von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durch. Sie ziehen sich wie ein Band rund um den Airport. So werden beispielsweise für jeden gefällten Baum neue Bäume gepflanzt, für jede versiegelte Fläche wird ein Ausgleich geschaffen. Zudem wird durch ein Biotop-Monitoring verhindert, dass es während der Bauzeit zu Beeinträchtigungen in der Flughafenumgebung kommt. Im Rahmen des Baus des Airports BBI setzt sich der Flughafen langfristig für eine Aufwertung der Natur- und Kulturlandschaft in der Region ein, insbesondere Rangsdorf gilt hierbei als Tor in die Zülowniederung, die den Schwerpunkt der naturschutzrechtlichen Kompensationsmaßnahmen bildet.


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Berliner Flughäfen auf Rekordkurs

Im Juli sattes Plus von zehn Prozent! Die Berliner Flughäfen haben von Januar bis Juli 2010 12,3 Millionen Passagiere gezählt. Dies entspricht einem Wachstum um 500.000 Passagiere gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (+4,4 Prozent). Stabil blieb hingegen die Zahl der Flugbewegungen, die bei 134.000 lag (+0,1 Prozent). Flughafenchef Prof. Dr. Rainer Schwarz: „Die Berliner Flughäfen sind auf dem Wachstumspfad. Der Zuwachs von einer halben Million Passagieren ist angesichts von Aschewolke, zahlreichen Streiks und hartem Winter besonders bemerkenswert. Sehr erfreulich: Die Zahl der Umsteigepassagiere in Tegel hat sich verdoppelt, seit die Air Berlin im Mai ihren Drehkreuzbetrieb aufgenommen hat. Wir werden das Jahr aller Voraussicht nach mit einer neuen Rekordmarke von über 22 Millionen Passagieren abschließen." Im Juli wurden auf den Berliner Flughäfen 2.162.513 Passagiere registriert, 196.275 mehr als im Vorjahresmonat. Dies ist ein sattes Plus von 10,0 Prozent. Der Flughafen Schönefeld zählte im Juli 730.775 Passagiere. Dieses Ergebnis entspricht einem Anstieg um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In Tegel wurden im gleichen Zeitraum 1.431.738 Passagiere registriert, eine Steigerung um 11,6 Prozent gegenüber Juli 2009. Schönefeld und Tegel zusammen zählten 21.180 Flugbewegungen, ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,5 Prozent. Die Luftfracht, Frühindikator der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, setzt den starken Wachstumstrend fort: Die geflogene Fracht stieg im Juli um 32,3 Prozent auf 2.393 Tonnen. Dieses Ergebnis bestätigt den Jahrestrend – kumuliert von Januar bis Juli wurden 14.601 Tonnen Luftfracht befördert, ein Anstieg um 31,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitrum. Die Monatswerte basieren auf vorläufigen Zahlen. 

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Berliner Flughäfen - Massives Passagierwachstum zu Ferienbeginn

Verkehrsreichster Tag der Geschichte der Berliner Flughäfen / Fast 90.000 Passagiere und 800 Flüge am vergangenen Freitag. Die Berliner Flughäfen schauen auf ein erfolgreiches erstes Ferienwochenende zurück. Am Freitag erlebte das Unternehmen den verkehrsreichsten Tag seiner Geschichte: Insgesamt wurden 88.081 Passagiere befördert, davon 59.199 in Tegel und 28.882 in Schönefeld. 777 Flüge wurden abgefertigt, davon 530 in Tegel und 247 in Schönefeld. Trotz dieses massiven Passagieranstiegs lief der Verkehr planmäßig. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen, bilanziert: „Die Berliner und Brandenburger haben ihre Flughäfen wie nie zuvor als Startpunkt für die Urlaubsreise genutzt und konnten dabei aus so vielen Zielen wie noch nie auswählen. Die Flughäfen waren auf das erhöhte Verkehrsaufkommen gut vorbereitet. Wir haben gezeigt, dass wir als Service-orientiertes Unternehmen gut aufgestellt und für das prognostizierte Verkehrswachstum in diesem Jahr gerüstet sind." Von Freitag bis Sonntag wurden an den Berliner Flughäfen insgesamt 210.327 Passagiere gezählt, davon 72.589 in Schönefeld und 137.738 in Tegel. Es wurden zusammen 1.855 Flüge abgefertigt, davon 616 Flüge in Schönefeld und 1.239 in Tegel. Zum Vergleich: 2009 flogen am verkehrsreichsten Tag in Schönefeld 25.153 Passagiere (18.10.2009), in Tegel wurden 56.731 Passagiere gezählt (18.09.2009). Die Verkehrsdaten basieren auf vorläufigen Zahlen.

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Air Berlin fliegt von Danzig und Krakau nach Berlin

Air Berlin verbindet erstmalig Danzig mit der deutschen Hauptstadt. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft erweitert mit der neuen Destination ihr bestehendes Angebot von den Berliner Flughäfen nach Polen. Von der polnischen Hafenstadt aus geht es jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag vier Mal wöchentlich nach Berlin-Tegel. Mit der neuen Verbindung unterstreicht Air Berlin abermals das Engagement in Tegel - auch die Zahl der Umsteigemöglichkeiten (Hub-Verkehre) steigt damit stetig. Zudem startet Air Berlin drei Mal pro Woche nonstop von Krakau nach Berlin. Martin Klonowski, Sales Manager Polen von Air Berlin, sagte heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Air Berlin und den Berliner Flughäfen in Danzig: „Wir sehen ein hohes Entwicklungspotenzial in Polen und wollen die vorhandenen Wachstumschancen nicht ungenutzt lassen. Bereits jetzt wird die Aufnahme unserer Direktverbindungen von Danzig und Krakau nach Berlin durch eine rege Nachfrage bestätigt."‪ Die Flüge nach Danzig starten dienstags um 9.05 Uhr, donnerstags um 9.10 Uhr, samstags um 8.40 Uhr und sonntags um 10.45 Uhr in Berlin-Tegel. Die Maschinen landen 70 Minuten später in der Ostseemetropole. Rückflüge ab Danzig bietet die Airline dienstags und donnerstags um 10.50 Uhr, samstags um 10.30 Uhr und sonntags um 12.25 Uhr an, mit Landung in Berlin-Tegel um 11.45 Uhr, 12.50 Uhr bzw. 13.50 Uhr.

Nach Krakau fliegt Air Berlin immer dienstags um 8:40 Uhr, donnerstags um 9:50 Uhr, samstags um 8:50 Uhr und sonntags um 13:00 Uhr. Der Flug in die Kulturstadt dauert 90 Minuten. Zurück geht es dienstags und donnerstags um 10:15 Uhr, freitags um 10:25 Uhr, sowie sonntags um 14:35 Uhr. Die Maschinen erreichen Berlin-Tegel um 11:45 Uhr, 11:55 Uhr bzw. 16:05 Uhr. Ab dem Winterflugplan bindet Air Berlin zudem drei neue Langstrecken nonstop in ihre Hubstruktur Berlin-Tegel ein, die Fluggäste aus Polen als bequeme Umsteigeverbindungen buchen können: Dubai wird künftig drei Mal die Woche bedient, Miami wird zwei Mal wöchentlich angeflogen und Mombasa ein Mal die Woche.‪‪ Die Flüge ab Danzig und Krakau sind im Internet (airberlin.com, viaberlin.com), rund um die Uhr im Service-Center (Tel.: 00800 49 11 386) und im Reisebüro buchbar. Frühbucher können sich die günstigen One-Way-Tickets ab 29 Euro inklusive Steuern, Gebühren und Meilen sichern und sparen.‪ Air Berlin ist die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands. Zum Stichtag 31. März 2010 beschäftigte das Unternehmen mehr als 8.500 Mitarbeiter und hatte 150 Flugzeuge im Einsatz. Allein in 2009 erhielt Air Berlin mehr als 10 Auszeichnungen für Service und Qualität. Mit einem Durchschnittsalter von nur 5,3 Jahren verfügt Air Berlin über eine der jüngsten Flotten in Europa. Ihre modernen Jets sorgen durch ihren sparsamen Kerosinverbrauch für eine nachhaltige Reduzierung von Schadstoffemissionen im Luftverkehr.‪‪‪‪

Quelle: Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH

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Herzstück des BBI feiert am 7. Mai Richtfest

Es ist soweit: Die Berliner Flughäfen feiern Richtfest für das Herzstück des neuen Airports, das Terminal. Damit ist knapp 550 Tage vor der Eröffnung des Hauptstadt-Flughafens Berlin Brandenburg International BBI ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. In einer offiziellen Zeremonie wird am Freitag, 7. Mai, der Richtkranz auf das Dach des Terminals gehoben. Und für alle interessierten Berliner und Brandenburger gibt es an dem darauffolgenden Wochenende, 8. und 9. Mai, die Gelegenheit, sich mit eigenen Augen von den Fortschritten beim Flughafenbau zu überzeugen.
„Mit dem Richtfest für das Herzstück des neuen Hauptstadt-Airports wird deutlich: Das Grundgerüst für den Flughafen Berlin Brandenburg International BBI steht“, sagt Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen. „Mit dem Abschluss der Stahlbauarbeiten am Dach des Terminals wird ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Eröffnung am 30. Oktober 2011 erreicht. Ab jetzt wird es immer mehr darum gehen, den neuen Flughafen mit Leben zu füllen.“ „Wir freuen uns, dass wir am 7. Mai – gemeinsam mit unseren Gesellschaftern, den beteiligten Firmen und Bauarbeitern sowie unseren Mitarbeitern – Richtfest für das BBI-Terminal feiern können“, sagt Manfred Körtgen, Geschäftsführer Betrieb/BBI der Berliner Flughäfen. „Trotz des harten Winters ist hier unermüdlich gearbeitet worden und wir sind stolz, dass wir heute termingerecht den Richtkranz auf das Dach des Terminals setzen können.“
7. Mai 2010: Der Richtkranz wird gehoben
In einer offiziellen Veranstaltung wird am 7. Mai ab 11 Uhr unter Beteiligung von Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister des Landes Berlin, Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen, und Manfred Körtgen, Geschäftsführer Betrieb/BBI der Berliner Flughäfen, das Richtfest für das BBI-Terminal gefeiert.
8./9. Mai 2010: Wir bauen, Sie schauen!
Im Anschluss an das offizielle Richtfest laden die Berliner Flughäfen am Samstag, 8. Mai, von 10 bis 19 Uhr, und am Sonntag, 9. Mai, von 10 bis 18 Uhr, zu einem Richtfestwochenende am BBI-Infotower ein. Dort können sich alle Neugierigen von der Aussichtsplattform des BBI-Infotowers mit eigenen Augen von den Fortschritten auf der Baustelle überzeugen. Der Eintritt für den BBI-Infotower kostet zwei Euro, ermäßigt einen Euro. Rund um den BBI-Infotower wird es ein Fest mit buntem Bühnenprogramm, Gewinnspielen, Armin-Hüpfburg, Informationen zum neuen Hauptstadt-Airport, Infoständen, Bagger-Führerschein, Spiel und Spaß für Kinder sowie Essen und Trinken geben.
Baustellentouren und Hubschrauberrundflüge
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Baustellentour oder eines Hubschrauberrundfluges selbst ein Bild vom BBI-Terminal zu machen. Beides – Baustellentour und Rundflüge – können vorab im Internet unter www.berlin-airport.de, www.air-service-berlin.de oder direkt vor Ort gebucht werden. Baustellentouren und Rundflüge gibt es an beiden Tagen des Richtfestwochenendes zu ermäßigten Preisen. Für Besucher, die eine Baustellentour gebucht haben, ist der Eintritt auf den BBI-Infotower kostenlos.

Anfahrt zum BBI-Infotower und Parkmöglichkeiten:
Die Berliner Flughäfen empfehlen für den Besuch des Richtfestwochenendes die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Parkplätze stehen begrenzt zur Verfügung.
Mit dem Bus:
Die Buslinie 263 bringt Sie vom S-Bahnhof Grünau direkt zum BBI-Infotower. Der Bus fährt ab 9.14 Uhr im 20-Minuten-Takt. Letzte Rückfahrmöglichkeit ab BBI-Infotower ist 18.30 Uhr. Zusätzlich fährt im Halbstundenrhythmus ein Bus ab S-Bahnhof Schönefeld. Die erste Abfahrt ist um 9.45 Uhr, letzte Rückfahrmöglichkeit ab BBI-Infotower ist 18.30 Uhr. Die Zeiten sind auf der Internetseite der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald MbH unter www.rvs-lds.de zu erfahren. Der Flughafen Schönefeld und der BBI-Infotower liegen in der Tarifzone C.
Mit dem PKW:
Zu erreichen ist der BBI-Infotower mit dem Auto aus Richtung Norden über die Autobahn A 117 oder aus Richtung Süden über die Autobahn A 113. Nach der Abfahrt Waltersdorf/BBI-Baustelle ist die Anfahrt ausgeschildert. Vor dem GAT bzw. der Einfahrt zum Südgelände des Flughafens Schönefeld führt die Straße links zum BBI-Infotower.

Eine Fläche so groß wie 2.000 Fußballfelder, rollende Bagger, Tausende von Bauarbeitern – die BBI-Baustelle ist derzeit die größte und spannendste Baustelle der Hauptstadtregion und die größte Flughafenbaustelle Europas. Unter dem Motto „Wir bauen, Sie schauen“ stellen die Berliner Flughäfen jedem Interessierten die Baustelle vor. Ein breites Info- und Entertainmentangebot – vom BBI-Infotower und geführten Baustellentouren bis zur Ferienaktion „Ein Tag am Flughafen“ – rundet das Baustellenmarketing ab. Auch von zu Hause aus lässt sich der Baustellenfortschritt verfolgen – via Webcam und Baustellentagebuch. Mehr Infos unter www.berlin-airport.de.
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Ausbildungs- und StudienTag am Flughafen Schönefeld

Berlin : Am Freitag, den 30. April 2010 können sich Schülerinnen und Schüler von 10 bis 17 Uhr über Betriebe, Ausbildungsberufe und Studienangebote rund um die Luftfahrt und den neuen Hauptstadt-Airport BBI informieren. Etwa dreißig Aussteller aus dem Flughafenumfeld möchten an diesem Tag Bewerber für sich begeistern, darunter MTU Maintenance, die Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co. KG und die Deutsche Flugsicherung. Vorgestellt werden „typische" Flughafenberufe wie der Luftverkehrskaufmann, die Fluggerätemechanikerin oder der Fluglotse. Aber auch angehende IT-Systemkaufleute, Industriemechaniker oder Hotelfachleute werden gesucht. Studieninteressierte bekommen an den Ständen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und der Technischen Hochschule Wildau Informationen über Studiengänge, die einen Einstieg in der Luftfahrt ermöglichen. Die Messe wird begleitet durch ein informatives Vortragsprogramm. Um 11 Uhr stellen zum Beispiel die Berliner Flughäfen die beruflichen Perspektiven bei der Flughafengesellschaft vor. Die Ausbildung zum Fluglotsen beschreibt die Deutsche Flugsicherung um 14 Uhr. Die Technische Hochschule Wildau gibt um 16 Uhr Tipps zum Einstieg ins Studium.

Das Angebot richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler, die im Herbst 2011 in die Ausbildung starten wollen. Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist grundsätzlich nicht erforderlich. Lediglich Schulklassen – die laut Veranstalter ausdrücklich willkommen sind – werden um eine Voranmeldung per Mail an
potsdam.presse@arbeitsagentur.de gebeten.

Nähere Informationen sind im Internet unter www.arbeitsagentur.de/potsdam

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Schönefeld ist bester Low-Cost-Airport weltweit

Skytrax zeichnet Flughafen Schönefeld mit dem World Airport Award 2010 in der Kategorie Low-Cost aus. Zehn Millionen befragte Passagiere weltweit haben entschieden: Der Flughafen Berlin-Schönefeld ist weltweit die Nummer eins für Low-Cost-Reisende. Am Dienstagabend zeichnete das unabhängige Londoner Luftfahrtforschungsinstitut Skytrax die Berliner Flughäfen dafür mit dem World Airport Award 2010 aus. Erstmals wurde der Skytrax-Award auch in der Kategorie Low-Cost verliehen.

Es ist unsere tägliche Herausforderung, den Passagieren das Reisen so angenehm wie möglich zu gestalten. Der Flughafen Berlin-Schönefeld ist der beste Beweis, dass niedrige Ticketpreise im Low-Cost-Sektor nicht weniger Komfort und Qualität am Flughafen bedeuten müssen, sagt Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

Die Skytrax World Airport Awards werden jedes Jahr an internationale Flughäfen und Fluggesellschaften verliehen, die weltweit von den Passagieren unter die Lupe genommen und beurteilt werden. An den Airports werden insgesamt 39 Kategorien bewertet, darunter die Abfertigungs- und Servicequalität, die Freundlichkeit und Kompetenz des Flughafenpersonals oder auch das Einkaufs- und Unterhaltungsangebot.

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Berliner Flughäfen erwarten Passagierrekord

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Das verstärkte Angebot der Air Berlin findet direkten Niederschlag in der Passagierprognose der Berliner Flughäfen für 2010. Wir werden dieses Jahr einen neuen Passagierrekord aufstellen und erwarten, erstmals die 22-Millionen-Marke zu übertreffen, sagte Schwarz. 2009 sind von den Berliner Flughäfen 20,97 Millionen Passagiere geflogen. Dazu Flughafenchef Schwarz: Selbst in Zeiten der Wirtschaftskrise ist es uns gelungen, die Fluggastzahlen auf sehr hohem Niveau zu halten. 2009 sind nur zwei Prozent weniger Passagiere gezählt worden als im Vorjahr. Damit schneiden wir bereits zum siebten Mal in Folge besser ab als der Durchschnitt der deutschen Verkehrsflughäfen. Der Berliner Markt hat sich als besonders robust erwiesen. Der Mix aus Low-Cost-Airlines, Ferienfliegern und den klassischen Fluggesellschaften sowie die Magnetwirkung der Hauptstadt Berlin machen die Berliner Flughäfen weniger anfällig für Krisen von außen.

Zweistelliges Wachstum im Mehrjahresvergleich

Auch den Anteil am deutschen Luftverkehrsmarkt konnten die Berliner Flughäfen in den letzten Jahren deutlich steigern und erreichen nun 11,6 Prozent. Im Vergleich zu 2006 flogen im Jahr 2009 über den Flughafen Frankfurt 3,6 Prozent weniger Passagiere. Die Fluggastzahlen in München sind im gleichen Zeitraum um 6,3 Prozent gestiegen, in Düsseldorf um 7,3 Prozent. Nur Berlin hat mit 13,4 Prozent mehr Passagieren zwischen 2006 und 2009 ein zweistelliges Wachstum hingelegt. Im Mehrjahresvergleich wird die rasante Aufholjagd der Berliner Flughäfen besonders deutlich. Wir sind unter den großen Verkehrsflughäfen in Deutschland eindeutig Spitzenreiter beim Passagierzuwachs, sagte Schwarz.

Aufschlussreich ist auch der Blick auf den Anteil der Direktverkehre (O&D) im Vergleich zu den Umsteigepassagieren an den großen deutschen Verkehrsflughäfen. Berlin schafft mit 20,63 Millionen Passagieren im Direktverkehr den Anschluss an den Flughafen München, an dem 20,81 Millionen Passagiere im Direktverkehr gezählt wurden. Der Umsteigeanteil liegt dagegen momentan nur bei 1,7 Prozent. Dazu Schwarz: Diese Zahlen relativieren die Aussage, es gebe in Berlin zu wenig Wirtschaftskraft. Die Ausgangsbasis im Direktverkehr stimmt. Gemeinsam mit starken Airline-Partnern wollen wir auf dem BBI den Anteil der Umsteiger in den zweistelligen Prozentbereich führen.

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Berliner Flughäfen auf der ITB 2010

Berliner Flughäfen präsentieren sich in Halle 13. Die Berliner Flughäfen präsentieren sich auf der Internationalen Tourismusbörse ITB. Vom 10.-13. März können sich Fachbesucher zwischen 10 und 18 Uhr in Halle 13 über die Berliner Flughäfen, neue Ziele im Sommerflugplan sowie den neuen Hauptstadtflughafen BBI informieren. Für Privatbesucher öffnen sich am 14. und 15. März die Tore der ITB. Die Berliner Flughäfen bieten an ihrem Stand neben umfassenden Informationen auch Publikumsaktionen und Gewinnspiele an. Außerdem kann sich das Publikum am interaktiven Medientisch mit zeigenen Händen durch die verschiedenen Ebenen des neuen Flughafens BBI navigieren. Zwei unterschiedliche Modelle sowie ein BBI-Film samt Computeranimationen des Terminals runden das Angebot ab.

Redaktioneller Hinweis:

Die Pressekonferenz der Berliner Flughäfen zur ITB findet am 12.03.2010 um 10 Uhr im Raum 43 im ICC statt.

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Friedensdorf-Hilfsaktion startet an den Berliner Flughäfen

Bürger helfen, den Winter zu überstehen/ 17. Paketaktion für Not leidende Menschen

Viele Familien in Tadschikistan, Georgien, Armenien und Nagorny Karabach leiden große Not. Der Hunger ist ihr ständiger Begleiter. Deshalb hat das Friedensdorf vor Jahren die Aktion Hilfe wird gepackt ins Leben gerufen. Die inzwischen 17. Hilfsaktion dieser Art soll auch im Winter 2009/2010 bedürftigen Menschen in diesen Ländern über die kalte und harte Jahreszeit helfen. Am Flughafen Schönefeld startet heute Abend ein Flugzeug mit 22 Tonnen Hilfsgütern gespendet von den Menschen in Deutschland und gesammelt von Friedensdorf International. Das Berliner Unternehmen Chapman Freeborn unterstützt das Friedensdorf beim Transport der Pakete nach Duschanbe (Tadschikistan).

In Armenien, in Georgien, in Nagorny-Karabach oder in Tadschikistan ist es keine Selbstverständlichkeit, dass Brot, Wurst und Käse, Kartoffeln, Gemüse und Obst täglich auf den Tisch kommen. Mehl und Zucker kosten dort im Verhältnis ein Vielfaches mehr. Eine Dose mit Pfirsichen ist nahezu unerschwinglich. Und selbst die einfachsten Nahrungsmittel sind für einen Großteil der Bevölkerung nur schwer zu beschaffen. Sie sind einfach zu teuer. Das gilt besonders für den bevorstehenden Winter, wenn das Nahrungsmittel-Angebot ohnehin schmaler ist als sonst.

Mit den Hilfsgütern, die heute von den Berliner Flughäfen in die von Krisen und Krieg getroffenen Länder starten, kann geholfen werden. Ein kleiner Einkauf von haltbaren Lebensmitteln, ein wenig Schokolade für die Kinder, warme Kleidung für Kinder und Erwachsene und Spielzeug können den Familien im Kaukasus und Tadschikistan das Überleben erleichtern. Die 17. Hilfsaktion ist eine unschätzbare Hilfe für die Not leidende Bevölkerung dort.

Das Friedensdorf ruft die Menschen in Deutschland dazu auf, die Hilfsaktion und die Arbeit in den betroffenen Ländern aktiv zu unterstützen. Nähere Informationen gibt es unter www.friedensdorf.de oder telefonisch: 02064 / 4974-0.

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Drei Jahre Bauarbeiten am Hauptstadt-Airport BBI:

Drei Jahre Bauarbeiten am Hauptstadt-Airport BBI:

Der BBI erhält sein Gesicht - Rohbau Terminal schreitet voran / Beginn Stahlbau Terminaldach / Arbeiten am Pier Nord, Pier Süd, den Vorfeldern und der neuen Start- und Landebahn im Zeitplan

Nach drei Jahren Bauzeit ist die Baustelle für den neuen Hauptstadt-Airport BBI nicht mehr wiederzuerkennen. Da, wo bis vor kurzem nur für Planer und Architekten ein Flughafen erkennbar war, wächst jetzt für jeden sichtbar das Terminal aus dem Boden. Ende August wurde mit der Stahlkonstruktion des Terminal-Hallendaches begonnen, der Rohbau des Pier Nord ist bereits fertiggestellt und auch die Arbeiten am Pier Süd sowie an den Vorfeldern, Rollbahnsystemen und der neuen Start- und Landebahn gehen zügig voran.

Manfred Körtgen, Geschäftsführer Technik/BBI der Berliner Flughäfen: „Nach drei Jahren intensiver Bautätigkeit ist ein Großteil der Arbeiten am neuen BBI schon geschafft. Alle wesentlichen flughafentechnischen Einrichtungen liegen im Zeitplan. Im Fokus steht zurzeit das Terminal mit seinen beiden Piers. Die Stahlbauarbeiten an der Dachkonstruktion des Terminals sind im vollen Gange und werden Anfang nächsten Jahres beendet sein. Dann können wir im Frühjahr Richtfest feiern."

Vor knapp einem Jahr, im Juli 2008, fiel der Startschuss für die Bauarbeiten am BBI-Terminal – ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zum BBI. Seitdem ist viel passiert: Die Rohbauarbeiten am 715 Meter langen Mainpier schreiten sichtbar voran. Der Rohbau des zukünftigen Low-Cost Piers, Pier Nord, ist bereits fertiggestellt, die Arbeiten am Pier Süd liegen im Zeitplan. Bis zu 900 Bauarbeiter und über 30 Hochbaukräne waren in den letzten Monaten auf der Terminalbaustelle im Einsatz. Insgesamt wurden bis jetzt 150.000 Kubikmeter Beton und 28.000 Tonnen Stahl verbaut. Außerdem wurden über 800 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,20 Meter und einer Länge von bis zu 23 Meter in den Boden eingebracht. Diese sind vor allem im Zusammenhang mit der Erdwärmenutzung wichtig, die wesentliche Grundlage des Energiekonzeptes für das Terminal ist: 326 Bohrpfähle sind speziell für die geothermische Nutzung vorgesehen.

Ende August konnten die Betonarbeiten in der Haupthalle des Terminals größtenteils abgeschlossen und mit den Arbeiten an der Stahlkonstruktion des Terminaldaches und der aus Stahl und Glas gefertigten Fassade begonnen werden. Logistische Schwerstarbeit. Denn – die zwei Raupenkräne, die zurzeit auf der Westseite des Terminals die ersten Stahlbauteile einheben, sind so groß, dass 60 LKWs für den Aufbau eines einzelnen Raupenkrans notwendig waren. Nach und nach werden die einzelnen Stahlbauteile jetzt auf dem Terminal montiert. Das Gesamtgewicht der Stahlbauteile, die für das zukünftige Terminaldach notwendig sind, liegt bei rund 10.000 Tonnen, das schwerste Einzelteil wiegt 123Tonnen.

Aber nicht nur das Terminal, Herzstück des BBI, ist mittlerweile deutlich zu erkennen – auch die Betonarbeiten an den Vorfeldern, Rollbahnsystemen und der neuen südlichen Start- und Landebahn sind in vollem Gange. Insgesamt über 1,3 Millionen Quadratmeter Betonfläche zeigen auf, wo in Zukunft Flugzeuge starten, landen und parken. Das Richtfest für das BBI-Terminal steht im Frühjahr 2010 an. Ab Mai 2011 wird der Airport in umfangreichen Probeläufen auf Herz und Nieren getestet. Der erste Flieger landet zum Beginn des Winterflugplans 2011/2012 am 30.Oktober 2011. 

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Steckbrief Terminal – Zahlen, Daten, Fakten: 

Architekten:

pg bbi: Planungsgemeinschaft Flughafen Berlin Brandenburg International
bestehend aus

J. S. K. International Architekten und Ingenieure GmbH

gmp Generalplanungsgesellschaft mbH

IGK-IGR Ingenieurgesellschaft Kruck mbH

(alle Berlin)

Terminalhalle:

280.000 m² Bruttogrundfläche

Breite 220m x Tiefe 180m x Höhe 32m

49.000 m² Dachfläche Terminalhalle

Vorfahrt mit ca. 550m Länge

Terminal-Ebenen:

Ebene U2 – Bahnhof, Technik, Ver- und Entsorgungsebene

Ebene U1 – Verteilerebene vom Bahnhof zum Terminal und AirportCity

Ebene E0 – Ankommer, Gepäckausgabe und Vorfahrt inkl. Zwischengeschoss für die Passagiertrennung nach Luftsicherheitsgesetz

Ebene E1 – Abflugebene, Check-in, Sicherheits-kontrollen, Retail, Gastronomie und Vorfahrt

Ebene E2 – Warteräume, Büros

Ebene E3 – Lounges

Ebene E4 –Besucherterrasse

Ausstattung Terminal:

Vier Check-in-Inseln mit insgesamt 112 Schaltern

Verstärkter Einsatz von Common Use Self-Service (CUSS), d.h. Check-in an Automaten, die von mehreren Airlines gemeinsam genutzt werden. Das Gepäck kann danach an sogenannten „Drop Off Points" abgegeben werden.

36 Sicherheitskontrollen mit vorgelagerter Bordkartenkontrolle.

Gepäckausgabehalle mit 8 Gepäckrückgabe-Rundläufen.

Gepäcksortierhalle:

20.000 m² Bruttogrundfläche

9.500 lfd. m Gepäck-Förderstrecke

Gepäckkontrolle mittels mehrstufiger Reisegepäck-Kontroll-Anlage (MRKA) mit drei Kontrollstufen

24 Rundläufe als Verladeendstellen

4 Pierbänder als Verladeendstellen

4 Transferaufgabebänder

Gepäckspeicher für 1600 Gepäckstücke

Terminal

33.000 m² Glasfassaden

160.000 m³ Beton

30.000 to Bewehrungsstahl

9.000 to Baustahl

Haupt-Pier:

Länge: 715 m

nach aktuellem Planungsstand in der Startversion 16 Fluggastbrücken, davon eine für A-380-Abfertigung

Nord-Pier:

Länge: 350 m

12 Walk-Boarding-Positionen

Süd-Pier:

Länge: 350 m

9 Brücken

Kapazität:

Startkapazität 2011: 27 Millionen Passagiere

Maximale Ausbaustufe: die Kapazität des BBI kann je nach Marktentwicklung sukzessive auf bis zu 360.000 Flugbewegungen, also etwa 40-45 Millionen Passagiere, gesteigert werden (Verlängerung des Piers auf 740 m Länge, Einrichtung zusätzlicher Walk Boarding Positions, Bau von zwei Satellitenterminals im Midfield und Einrichtung zusätzlicher Vorfeldflächen)

Bahnhof:

ICE-Bahnhof mit zwei Bahnsteigen für Regional- und Fernverkehr sowie ein S-Bahnsteig

Direkter Zugang vom Terminal zum Bahnhof über Fahrtreppen oder Aufzüge

Technische Ausrüstung:

Innovative Wärmerückgewinnung mit 80% Wirkungsgrad

2.000.000 m³ Luftmenge werden bewegt

48.000 Sprinklerköpfe

10.000 Brandmelder

210.000 m² Blechkanäle für Raumlufttechnik

4 Energiestationen

30 Transformatoren

1.300 Sanitärobjekte

10.000 Lautsprecher

Terminal-Generalplanung:

Mehr als 80 Planer, Architekten, Ingenieure und Mitarbeiter

150 Leitz-Ordner Entwurfsplanung mit 2.220 Plänen und 15.000 Seiten A4 

Quelle:

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