Plácido Domingo muss Vorstellungen von Simon Boccanegra absagen
Plácido Domingo, der sich in der vergangenen Woche einer ernsthaften Operation unterzog, muss aus gesundheitlichen Gründen die beiden Vorstellungen von Simon Boccanegra während der Festtage am 27. und 30. März bedauerlicherweise absagen. Domingo werde nach Angaben seiner Ärzte voraussichtlich wieder vollständig genesen und seine charakteristische Stärke zurückerlangen, allerdings ordneten sie eine Ruhepause von mindestens sechs Wochen an.
Die Staatsoper Unter den Linden freut sich sehr, dass Andrzéj Dobber unter der Musikalischen Leitung von Daniel Barenboim neben der jungen Sopranistin Ailyn Perez und gefeierten Sängern wie Ferruccio Furlanetto, Fabio Sartori und Hanno Müller-Brachmann die Rolle des Simon Boccanegra für beide Vorstellungen übernehmen wird. Andrzéj Dobber zählt zu den bedeutendsten Vertretern seines Fachs und feiert Erfolge an den größten Opernhäusern weltweit. An der Metropolitan Opera New York, der Los Angeles Opera und der Mailänder Scala wurde er vom Publikum ebenso bejubelt wie an der Staatsoper Unter den Linden als Giorgio Germont in La traviata, Amonasro in Aida und als Scarpia in Tosca.
Quelle: Staatsoper Unter den Linden
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Hilary Hahn tritt am 30. und 31. Januar erstmals mit der Staatskapelle Berlin auf.
Die zweifache Grammy-Gewinnerin Hilary Hahn tritt am 30. und 31. Januar in der Philharmonie und im Konzerthaus erstmals als Solistin zusammen mit der Staatskapelle Berlin auf. Unter der Leitung von Pietari Inkinen gibt die Weltklasse-Geigerin Mozarts Violinkonzert D-Dur KV 218. Hilary Hahn ist für ihre experimentellen Interpretationen, eine brillante Technik und faszinierende Bühnenpräsenz bekannt. Mit Inkinen, der im Mai 2011 mit der Staatskapelle debütierte, verbindet Hilary Hahn eine enge Zusammenarbeit – u.a. war sie im November 2010 mit ihm und seinem New Zealand Symphony Orchestra auf einer umfangreichen Europa-Tournee.
Der Finne steht inzwischen weltweit am Pult der Spitzenorchester, ist Music Director in Wellington in New Zealand und erster Gastdirigent beim Japan Philharmonic Orchestra. Auf dem Programm stehen außerdem die Sinfonie Nr. 5 von Inkinens Landsmann Jean Sibelius sowie das Divertimento für Streichorchester von Sibelius’ Zeitgenossen Béla Bartók. Wenige Tage später kann man Pietari Inkinen erstmals als Operndirigent an der Staatsoper erleben, wo er ab dem 4. Februar Tschaikowskys „Eugen Onegin" in der Inszenierung von Achim Freyer u.a. mit Roman Trekel, Kwangchul Youn, Maria José Siri sowie Arnold Rutkowski als Lenski dirigieren wird. V. Abonnement-Konzert der Staatskapelle Berlin.
Montag, 30. Januar 2012, 20 Uhr, Philharmonie Berlin
Dienstag, 31. Januar 2012, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin
Konzerteinführung jeweils um 19:15 Uhr
Tickets sowie weitere Informationen unter Tel. 030 20354-555
Quelle: Staatsoper im Schiller Theater - Bismarckstr. 110 - 10625 Berlin
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Kinderoper der Gestiefelte Kater feiert Premiere!
Ab Freitag, den 19. November feiert mit der Gestiefelte Kater die erste Kinderoper Premiere auf der Werkstatt-Bühne des Schiller Theaters. Inszeniert wird César Cuis Musiktheaterstück nach Charles Perraults berühmten Märchen rund um den listigen Kater, der dem Müllerssohn Jean zu Glück und Reichtum verhilft, von Isabel Ostermann.
Unter der wechselnden musikalischen Leitung von Vinzenz Weissenburger und Boris Anifantakis (beide auch am Klavier) wirken mit: fünf herausragende junge Solisten, sieben Musiker der Staatskapelle Berlin und der Orchesterakademie der Staatskapelle (Geige, Bratsche, Cello, Klarinette, Oboe, Posaune, Schlagzeug) sowie der Kinderchor der Staatsoper.
Alternierend für die Rolle des Katers konnten mit der spanischen Mezzosopranistin Anna Alàs i Jové sowie Rachel Frenkel, Stipendiatin des Opernstudios, zwei junge Sängerinnen gewonnen werden, die schon jetzt von großen europäischen Opernhäusern umworben werden. Zum Ensemble gehören außerdem: Rinnat Moriah, Evelin Novak, Friederike Harmsen, Paula Rummel, James Homann, Rosen Krastev, Adellah Lasri, Matthias Siddhartha Otto, Kai Wegner und Tomasz Wija. Erstmalig seit Bestehen des internationalen Opernstudios der Staatsoper gibt es mit diesem Stück eine Produktion, an der alle sechs Stipendiaten gemeinsam beteiligt sind.
Projektpartner ist BMW Berlin.
DER GESTIEFELTE KATER
Oper für Menschen ab 6 Jahren von César Cui nach einem Märchen von Charles Perrault
Premiere am Freitag, den 19. November, 18.00 Uhr
Staatsoper im Schiller Theater - Werkstatt
Weitere Termine im November: 20., 21., 25., 26., 27., 28. und 30. November 2010
Alle weiteren Termine bis Ende März, Karten sowie weitere Informationen unter Tel. 030 20354-555
Quelle : Staatsoper im Schiller Theater - Bismarckstr. 110
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Großes Finale an der Staatsoper Berlin - Unter den Linden
Berlins ältestes Opernhaus und seine Mitarbeiter setzen an zum großen Schlussakkord. Erstmals seit den Nachkriegsjahren 1945-55 verlässt die Staatsoper
Unter den Linden ihr Quartier in Berlin-Mitte und wird während der umfangreichen Sanierung für drei Jahre das Schiller Theater in Charlottenburg beziehen. Bevor am 7. Juni die ersten Umzugswagen kommen, gibt es in den nächsten vier Wochen noch einmal ein volles Programm und ein furioses Abschlusswochenende in der Lindenoper. Emmanuel Chabriers selten gespielte Oper „L´étoile“ ist die letzte Premiere Unter den Linden am 16. Mai und gleichzeitig die erste Opernpremiere von Sir Simon Rattle an der Staatsoper. Regie führt Dale Duesing. Es singen u.a. Magdalena Kožená, Stella Doufexis, Jean-Paul Fouchécourt und Juanita Lascarro. Weitere Vorstellungen am 19., 23., 27. und 30. Mai. Die Sopranistin Nino Machaidze debütiert am 18. Mai als Alina in Donizettis „L’elisir d’amore“, der letzten Wiederaufnahme vor dem Auszug. Bei den Salzburger Festspielen 2008 sprang die junge Georgierin an der Seite von Rolando Villazón in Gounods „Roméo et Juliette“ für Anna Netrebko ein und schaffte mit einem Sensationserfolg ihren internationalen Durchbruch. Weitere Vorstellungen am 22., 24. und 28. Mai. Mit drei Konzert-Höhepunkten geht es in die letzte Woche der Lindenoper. Thomas Hampson bestreitet am 1. Juni mit seinem Klavierbegleiter Wolfram Rieger den letzten Liederabend im großen Saal mit Werken von Samuel Barber und Robert Schumann. Abschied vom Apollo-Saal nehmen Anna Prohaska und ihr Pianist Eric Schneider am 2. Juni mit einem Liedprogramm unter dem Titel „Sirène“ mit Werken von u.a. Franz Schubert, John Dowland, Arthur Honegger und Gabriel Fauré. Am 4. Juni schließlich gratulieren Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin Robert Schumann zum 200. Geburtstag mit seinen Sinfonien Nr. 1 und 4 sowie dem Konzert für Violoncello und Orchester mit der jungen Cellistin Marie-Elisabeth Hecker als Solistin.
Zum großen Finale gibt es dank der Unterstützung von BMW Berlin noch einmal „Staatsoper für alle“: Am 5. Juni wird ab 18 Uhr die letzte Opernvorstellung Unter den Linden für viele tausend Opernfreunde auf den Bebelplatz übertragen: Tschaikowskys „Eugen Onegin“ mit Daniel Barenboim am Pult und Rolando Villazón als Lenski sowie Anna Samuil als Tatjana, René Pape als Fürst Gremin und Artur Rucinski als Eugen Onegin. Die Übertragung wird moderiert von dem Theater- und Filmschauspieler Rufus Beck. Anschließend steigt eine Abschiedsparty im Kulissen-Magazin der Staatsoper. Am 6. Juni sagen Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin mit einem Live-Konzert - Tschaikowskys Sinfonie Nr. 4 - ab 16 Uhr auf dem Bebelplatz „Adieu“. Bereits ab 11 Uhr kann man in einer Oper-Air-Kino-Vorstellung noch einmal Anna Netrebko und Rolando Villazón in Massenets „Manon“ erleben, der ersten
Berliner „Staatsoper für alle“-Übertragung aus dem Jahr 2007. Führungen für die ganze Familie und musikalische Rundgänge durch das Opernhaus unter dem Motto „Figaro zieht aus“ runden das Abschiedsprogramm ab.
Als letzten Höhepunkt der Spielzeit präsentieren Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin in der Philharmonie
Berlin vom 20. bis 27. Juni einen großen Beethoven-Bruckner-Zyklus.
Tickets: www.staatsoper-berlin.de | Tel: 030 20354 555
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Staatsoper vor der Sanierung: Noch 100 Tage Unter den Linden

- ( c ) by KMUB 2010
Mit der Vorstellung von „Le Nozze di Figaro" am morgigen Freitag beginnen die letzten 100 Tage der Staatsoper Unter den Linden vor der umfassenden Sanierung, die das älteste Opernhaus Berlins in eine Großbaustelle verwandeln wird. Nach dem letzten Vorhang am 5./6. Juni kommen die Bautrupps und das gesamte Ensemble der Staatsoper zieht mit ihrem neuen Intendanten Jürgen Flimm und ihrem Generalmusikdirektor Daniel Barenboim für drei Jahre in das eigens hergerichtete Schiller Theater in der Charlottenburger Bismarckstraße. Bis dahin aber kann man an alter Stätte Unter den Linden noch 39 Opernvorstellungen und 24 Konzerte sowie 26 Vorstellungen des Staatsballetts Berlin erleben.
Die letzte Opernpremiere ist am 16. Mai eine Neuinszenierung von Emmanuel Chabriers „LŽEtoile" mit Sir Simon Rattle als Musikalischem Leiter und Magdalena Kožená als „Lazuli". Daniel Barenboim feiert vom 26. März bis 5. April die letzten Festtage im alten Haus mit gleich drei großen Opernaufführungen in Top-Besetzung: „Eugen Onegin" mit Rolando Villazón, „Simon Boccanegra" mit Plácido Domingo und „Tristan und Isolde" mit Waltraud Meier und Peter Seiffert. Insgesamt neun Repertoirewerke stehen in den verbleibenden 100 Tagen noch auf dem Programm, darunter „Faust", „Carmen", „Tosca", „L ŽElisir dŽamore" und „Salome" mit u.a. Angela Denoke, Anna Prohaska, Burkhard Fritz und René Pape.
Große Künstler prägen auch die letzten 24 Konzertabende und Matineen auf der Staatsopernbühne und im Apollosaal – dazu gehören Pierre Boulez, Lang Lang und Thomas Hampson.
Zum Finale gibt es noch einmal „Staatsoper für alle": Am 5. Juni wird die vorerst letzte Opernvorstellung Unter den Linden für viele Tausend Opernfreunde auf den Bebelplatz übertragen: Tschaikowskys „Eugen Onegin" mit Daniel Barenboim am Pult und Rolando Villazón als „Lenski. Am 6. Juni sagen an gleichem Ort Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin mit einem Live-Konzert „adieu". Dank der Unterstützung von BMW Berlin ist der Eintritt an beiden Tagen frei.
Während die Bauarbeiter und Handwerker dann die Regie im Staatsoperngebäude übernehmen, präsentieren Daniel Barenboim und die Staatskapelle als letzten Höhepunkt der Spielzeit vom 20. bis 27. Juni einen großen Beethoven-Bruckner-Zyklus in der Philharmonie Berlin.
Eröffnet wird die kommende Saison 2010/2011, die erste Spielzeit der Staatsoper im Schiller Theater, am 3. Oktober 2010 mit einer Uraufführung. Die feierliche Wiedereröffnung der Staatsoper an ihrem historischen Ort Unter den Linden wird am 3. Oktober 2013 stattfinden.
Quelle : Staatsoper Unter den Linden
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Staatskapelle Berlin widmen die Sinfoniekonzerte Otmar Suitner
Daniel Barenboim und die Staatskapelle
Berlin widmen die Sinfoniekonzerte am 24. und 25. Januar dem verstorbenen Otmar Suitner
Die Sinfoniekonzerte der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim am Sonntag im Konzerthaus und am Montag in der Philharmonie sind Otmar Suitner gewidmet, dem langjährigen Generalmusikdirektor der Staatsoper
Unter den Linden, der am 8. Januar im Alter von 87 Jahren in Berlin verstorben ist. An beiden Abenden haben Besucher der Konzerte die Möglichkeit, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen. Gegeben wird ein Programm allein mit Kompositionen von Arnold Schönberg, für dessen Werke sich auch Otmar Suitner mit der Staatskapelle immer eingesetzt hat.
Zu hören sind drei Werke aus verschiedenen Schaffensphasen Schönbergs: Die klanglich opulente Sinfonische Dichtung »Pelleas und Melisande« sowie die ursprünglich als Streichsextett konzipierte »Verklärte Nacht« tragen noch deutliche spätromantische Züge, während die Variationen für Orchester einer anderen Ästhetik und anderen Konstruktionsprinzipien verpflichtet sind. Mit diesem 1928 uraufgeführten Werk bewies Schönberg, dass man durchaus auch für den großen Orchesterapparat zwölftönig komponieren kann.
Nach den zwei Konzerten in Berlin reist Daniel Barenboim mit der Staatskapelle weiter nach London, Birmingham und Paris (29.1. bis 7.2.), wo ebenfalls die Werke Schönbergs sowie die Beethoven-Klavierkonzerte 1 bis 5 auf dem Programm stehen.
Arnold Schönberg
»Pelleas und Melisande« op. 5
»Verklärte Nacht« op. 4 (Fassung für Streichorchester)
Variationen für Orchester op. 31
Termine:
Sonntag, 24. Januar 2010 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin
Montag, 25. Januar 2010 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin
Konzerteinführung von Detlef Giese jeweils um 19.15 Uhr.
Karten unter Telefon 030 20354 555 und
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