Berlin Müggelheim und Altglienicke
Berlin - Müggelheim: Die Gründung von Müggelheim wurde von zwanzig Familien aus der Pfalz vollzogen. Es dauerte lange, bis man sich auf kaum fruchtbaren Böden einen angenehmen Lebensraum erschaffen konnte. Rodungen und schlechte Bodenverhältnisse machten die Arbeiten zu einer reinen Qual. Aus diesem Grunde, konnte auch erst 1804 erbaut werden.
Da die Umgebung mit sehr viel Wasser und Wald umgeben war, bauten sich viele Berliner in Müggelheim Wochenendhäuser und Eigenheime, die heute einen kaum bezahlbaren Wert haben.
Berlin - Altglienicke: Nachweislich gab es erste Siedlungen aus der Bronzezeit 2000 v. Chr. Es folgten Slawische Wenden und germanische Semnonen. Ein askanisches Bauerndorf mit aus der Altmark stammenden Kolonisten,ist im 12. Jahrhundert neben den wendischen Siedlungen entstanden. Als Vorwerk kam Glienicke 1523 zum Amt Cöpenick.
Nachdem Glienicke1628 versteigert wurde, wechselten regelmäßig die Besitzer bis dann wieder zu einem späteren Zeitpunkt, Glienicke zum Amt Cöpenick gehörte. Als sich 1764 Kolonisten aus der Pfalz als Erbpächter ansiedelten, wurde aufgrund Sonderrechten Alt und Neuglienicke 1893 vereinigt. Das Wasserwerk und der Wasserturm wurden 1905/1906 zusammen mit dem Teltowkanal fertig gestellt.