Ortsteil Berlin-Waidmannslust
Der Förster und Gastwirt Ernst Bondick gründete 1875 eine Villenkolonie wodurch später Waidmannslust entstand. Einen eigenen Haltepunkt erhielt die Kolonie 1884.
Auf einem ehemaligen Industriegelände wurde nach dem 2 Weltkrieg nahe dem S-Bahnhof Wohngebiete für die Angehörigen der französischen Alliierten gebaut mit dem Namen Cite Foch. Das erbaute Wohngebiet bestand aus 80 Gebäuden mit rund 780 Wohnungen.
Eine Totalsanierung fand nach dem Abzug der Franzosen statt und sollte dann für Bundesbeamte bereit stehen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verwaltete diese Wohnungen, die noch heute zum Teil leer stehen. An diese Zeit erinnert heute nur noch das zentrale Einkaufzentrum, Straßennamen wie Avenue Charles de Gaulle und die typischen französischen blauen Straßenschilder mit weißer Schrift.
Ortsteil Berlin-Lübars
Lübars gehörte ursprünglich z Benediktinerinnen Kloster in Spandau und wurde erstmalig urkundlich 1247 erwähnt.
Die Entstehung entstand mit einem typischen Rundlingsdorf. Weiterhin gab es eine Dorfaue, wo sich das Hauptgeschehen abspielte. Ebenfalls war eine Dorfkirche, Dorfteich, Feuerwehrhaus, Schule und eine Gaststätte vorhanden.
Nach der Ausdehnung von Berlin und Cölln ins Umland, siedelten sich auch in den Dörfern mehr Menschen an. Es wurden niedrig gebaute Häuser gefertigt und mit Stuck geschmückt.
Noch aus dieser Zeit, ist der historische Gasthof Alter Dorfkrug erhalten geblieben und bewirtet heute noch Gäste in seinen restaurierten Festsaal.
Die Eingemeindung nach Berlin war 1920.
Lübars ist vielen bekannt, da es einen Freizeitpark Lübars gibt, der auf einem Müllberg der bis 1975 bestand hatte errichtet wurde. Stadtkinder können hier auf einer Jugendfarm die Großtierhaltung kennen lernen. Im damaligen West Berlin war Lübars eine kleine Attraktion, da Lübars der einzige Ort war, der noch seine Felder Bewirtschaftete und seinen dörflichen Charakter nie verloren hat.