Schweinegrippenimpfung
Jeden Tag können wir über die Schweinegrippenimpfung neues lesen. Es gibt Meinungen, Fakten und allgemeine Verunsicherung darüber, was nun das sinnvollste ist.
Viele Menschen haben Angst davor, dass das Impfpräparat noch nicht ganz sicher einzuschätzen ist. Sorge vor Nebenwirkungen ist mit Sicherheit nicht ganz unbegründet. In wieweit diese sich bemerkbar machen, oder auch wegbleiben, bleibt wohl abzuwarten. Jeder Mensch der geimpft wird, kann und wird wohl unterschiedlich darauf reagieren. Bisher bekannte Nebenwirkungen können unter anderem sein: Fieber um die 38,5 Grad, Kopfschmerzen, Schmerzen am Arm, wo die Impfung durchgeführt wurde, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen und eine eventuelle Schwellung und Rötung an der Einstichstelle. Bei auftreten jeglicher Beschwerden nach der Impfung, ist ein aufsuchen des Hausarztes empfehlenswert.
Die Nebenwirkungen, sofern sie denn überhaupt auftreten, sollten nach wenigen Tagen wieder abklingen. Bei anstehender Unsicherheit, ist es zu empfehlen, seinen Hausarzt aufzusuchen und sich ausgiebig im Vorfeld beraten zu lassen.
Eine Entscheidung zu treffen, ob man sich Impfen lassen soll, sollte ebenfalls mit dem Hausarzt gemeinsam besprochen werden. Lassen Sie sich dabei über Vor und Nachteile genaustens aufklären, um dann eine sichere Entscheidung treffen zu können.
Zurzeit werden Rettungskräfte, medizinisches Personal und Schlüsselpersonen aus dem Gesundheitsbereich geimpft. Der Gesundheitsstaatssekretär Dr. Benjamin-Immanuel Hoff war der erste, der eine Immunisierung erhalten hat. In etwa 14 Tagen sollen als nächstes Polizei und Feuerwehrkräfte Immunisiert werden. Im Anschluss daran, sollen dann chronisch kranke und die restliche Bevölkerung durch die Hausärzte versorgt werden.
Der gläserne Patient ? Krankenversicherungskarte
Der gläserne Patient ?
Die neue Krankenversicherungskarte soll in Deutschland Einzug erhalten.
In Zukunft soll die Krankenversicherungskarte mit Foto ausgestattet sein und mit einem Chip, über den man so ziemlich alles über den Patienten erfahren kann. Insgesamt sollen etwa 120 000 neue Krankenkarten bis ende 2009 als Pilotprojekt vergeben werden. Angefangen wird in den Regionen Düsseldorf, Essen, Duisburg und Köln. Die Absicht ist es, dann von dort aus dieses System in kleinen Schritten ins gesamte Bundesgebiet einzuführen was aber durchaus noch bis zu 2 Jahren andauern kann. Anfänglich plant man die Chipkarte mit etwa den gleichen Daten die heute schon gespeichert sind auszustatten. Nach und nach soll der Chip dann erweitert werden wie z.b. mit einem elektronischen Rezept, woran man erkennen kann, was dem Patienten bisher verschrieben wurde. Man sieht in dieser Erneuerung eine vereinfachte und schnellere Behandlung des Patienten inklusive einer Kosteneinsparung im Verwaltungsberreich.
Weitere Vorteile der neuen Krankenkarte wäre ein Direktzugriff auf die bestehende Krankenakte des Patienten, wo man chronische Erkrankungen und dessen Behandlungsablauf besser und einfacher verfolgen kann. Aber auch vorangegangene Ergebnisse von Blutuntersuchungen und Röntgenbildern könnten dann von diesem Chip abgelesen werden, was wiederum zur Folge hat, dass Untersuchungen die bereits erfolgten nicht doppelt getätigt werden.
Über eventuellen Missbrauch dieser Daten und dessen Verhinderung ist man noch am diskutieren und erhofft sich, eine schnelle kompetente Lösung, was die Handhabung und Sicherheit der neuen Chipkarte betrifft. Die Kosten für dieses Projekt, können laut Schätzungen bis zu 14 Milliarden Euro kosten.
Sollte sich dieses Projekt bewähren und durchsetzen, ist man sich aber darüber einig, dass der Patient, was seine Daten betrifft, dass letzte Wort haben soll und selber entscheiden kann welche Daten gespeichert werden und welche nicht. Es bleibt abzuwarten, ob die neue Krankenkassenkarte in Deutschland eingeführt wird oder sich sogar durchsetzen kann.
Kiek mal meint:
Eigentlich keene schlecht Idee diese Karte. Da weeß der Doc jedenfalls gleich wat sache iss. Wenn ick mir vorstelle mal een Schlachanfall im Kopp zu kriejen und nich mehr quatschen zu können, dann iss so ne Karte schon janz wichtich.
Uff der anderen seite, wat iss wenn die mal in de faalschen Hände kommt? Stell dir ma vor ick bewerbe mir und mein zukünftiger Arbeitjeber kricht die Karte in die Pfoten und sieht an wat ick mal so jelitten habe. Ick weeß nich, ick weeß nicht. Kann jut sein aber och wieder nicht. man wird ja sehen wie sich dit so entwickelt und dann muß ick noch mal neu überlejen.
Bis zum nächsten mal
Kiek mal. - FDDS
