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Freitag, 18. Mai 2012

Ökumenischer Gottesdienst vor dem Hertha-Spiel am Samstag

Prälat Felmberg und Diakon Bellin ermutigen zum Glauben
Vor dem Beginn des ersten Heimspiels von HERTHA BSC in der Rückrunde gegen Borussia Mönchengladbach findet morgen, am Samstag, dem 23. Januar 2010, um 14.30 Uhr in der Kapelle im Berliner Olympiastadion eine ökumenische Sportandacht statt. Sie steht unter dem biblischen Motto und Wort Jesu: "Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich". In dieser Andacht wollen Prälat Dr. Bernhard Felmberg, der Sportbeauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Diakon Gregor Bellin vom Erzbistum Berlin Fans und Verantwortliche von HERTHA BSC dazu ermutigen, im Glauben an Gott Festigkeit im Leben zu erlangen.
"Auch wenn wir noch im Tabellenkeller sitzen und uns fragen, ob wir das Licht des Nichtabstiegsplatzes noch spüren dürfen, verweist uns Jesus auf die Kraft des Glaubens.", so der Prälat.
In den Fürbitten am Ende der Andacht wird für den guten Verlauf der Rückrunde gebetet sowie dafür, dass die Spieler sich nicht verletzen.
Seit 2008 findet vor jedem Heimspiel von HERTHA BSC  - Berlin ein ökumenischer Gottesdienst statt. Die Kapelle im Berliner Olympiastadion ist eine beliebte Trau- und Taufkapelle. Viele tausend Menschen besuchen im Jahr den Ort, an dem Leistungssportler im Gebet zu Gott Ruhe und Kraft suchen und finden.
Berlin, 22. Januar 2010

Stefan Förner

Erzbischöfliches Ordinariat Berlin
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Ökumenische Plötzenseer Tage 2010

Der Karmel Regina Martyrum, die Ev. Kirchengemeinde Charlottenburg-Nord und das Ökumenische Gedenkzentrum Plötzensee "Christen und Widerstand" laden vom 22. bis 28. Januar zu den Ökumenischen Plötzenseer Tagen 2010 ein.

In diesem Jahr steht der österreichische katholische Landwirt und Kriegsdienstverweigerer Franz Jägerstätter im Mittelpunkt. Jägerstätter wurde wegen Zersetzung der Wehrkraft zum Tode verurteilt und 1943 im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet. 2007 wurde er von der Katholischen Kirche seliggesprochen.

Die Ökumenischen Plötzenseer Tage finden jedes Jahr um den 23. Januar (Todestag von Helmuth James von Moltke) und den 27. Januar (Holocaust-Gedenktag) herum in der Katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum und der Evangelischen Gedenkkirche Plötzensee statt. Mit dieser

Veranstaltungsreihe gedenken Berliner Christinnen und Christen der Märtyrerinnen und Märtyrer der Nazi-Zeit.

PROGRAMM:
- Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei -

Freitag, 22. Januar 2010, 19 Uhr
Vortrag: "Der Selige Franz Jägerstätter - ein moderner und konservativer Katholik?"
Referent: Andreas Maislinger (Innsbruck), Gründer des Österreichischen Gedenkdienstes.
Im Anschluss: Eröffnung der Ausstellung über Franz Jägerstätter (s.u.)
Musikalische Umrahmung: Marie Pinson (Flöte), Hanna Pakkala (Viola), Heinz Chen (Klavier)
Ev. Gemeindezentrum Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin

ab Freitag, 22. Januar (bis voraussichtlich 14. Februar 2010)
Ausstellung: "Besser die Hände als der Wille gefesselt" - Franz Jägerstätter. Kriegsdienstverweigerer aus christlicher Überzeugung
Die Ausstellung wurde von dem österreichischen Auslandszivildienstleistenden Peter Liszt mit Unterstützung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erarbeitet. Sie soll an den mutigen Kriegsgegner und Widerstandskämpfer Österreichs erinnern. Sie konnte in Kooperation mit dem Referat Kultur der Burgenländischen Landesregierung, Eisenstadt, und der Vereinigung "Niemals Vergessen", Wien, realisiert werden.
Öffnungszeiten: donnerstags 16-18 Uhr; sowie jeweils nach den Veranstaltungen der "Plötzenseer Tage", nach den Gottesdiensten und nach Vereinbarung (030-381 34 78)
Ev. Gemeindezentrum Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin

Sonnabend, 23. Januar 2010 (im Rahmenprogramm der "Plötzenseer Tage")
12.00-16.00 Uhr: Franz-Jägerstätter-Seminar
Als Grundlage des Seminars dient der Film "Der Fall Jägerstätter" von Axel Corti. Gemeinsam analysieren wir den Film, suchen nach den Beweggründen und begeben uns in eine kritische Reflektion.
Dieser frühe Film Axel Cortis wurde von der Religionsabteilung des ORF in Auftrag gegeben. Er versucht eine Rekonstruktion der Ereignisse rund um den tief gläubigen Bauern Franz Jägerstätter, der 1943 den Wehrdienst verweigerte und in Berlin hingerichtet wurde.
In dem Film wechseln sich Interviews mit den Zeitgenossen mit einer Spielhandlung ab. Er gilt als stilbildend für das Genre des 'Dokumentarspiels' und wurde unter dem Titel "Die Verweigerung" auf Anregung René Clairs in die Kinos gebracht. (film.at)

Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos.
Anmeldung bei Christoph Krainer: christoph_kryner@yahoo.de
Leitung: Andreas Maislinger (Österreichischer Gedenkdienst)
Eine Veranstaltung des Österreichischen Gedenkdienstes
Ev. Gemeindezentrum Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin

Sonnabend, 23. Januar 2010, 16.30 Uhr
Gedenkkonzert
Die Charlottenburger Kantorei singt Musiken von Henry Purcell (1659-1695): "Lord, how long wilt thou be angry", "We praise thee, o Lord" (Te Deum), Funeral anthem (Drei Begräbnismotetten), aus den Psalmen, sowie Orgelmusik.
Leitung und Orgel: Martin L. Carl
Ev. Gemeindezentrum Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin

Sonnabend, 23. Januar 2010, 18 Uhr:
Ökumenische Vesper zum Märtyrergedenken
Die Charlottenburger Kantorei singt Stücke aus dem"Evening Service" von Henry Purcell (Magnificat und Nunc dimittis).
Ort: Kath. Kirche Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 230, 13627 Berlin

Sonntag, 24. Januar 2010, 10 Uhr
Ev. Gottesdienst zum Holocaust-Gedenktag
mit Konfirmandinnen und Konfirmanden
Ev. Gemeindezentrum Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin

Aus aktuellem Anlass ins Programm aufgenommen:
Donnerstag, 28. Januar 2010, 19 Uhr
Alfred Hrdlicka und der "Plötzenseer Totentanz"
- Erinnerungen - Texte - Musik -
Am 5.12.2009 starb der Wiener Künstler Alfred Hrdlicka.
Eines seiner bekanntesten Werke ist der "Plötzenseer Totentanz" in der Evangelischen Gedenkkirche Plötzensee in Berlin-Charlottenburg. 16 überlebensgroße Tafeln - jede 3,50 Meter hoch - verweisen auf die heutige Bedrohung der Menschen und Völker durch Gewalt, Macht und Willkür. Auf allen Tafeln sind zwei Rundfenster zu sehen sowie ein Balken mit Fleischerhaken - ein Hinweis auf den ehemaligen Hinrichtungsschuppen im nahegelegenen Gefängnis (heute Gedenkstätte Plötzensee), in der in den Jahren 1933 bis 1945 ca. 3000 zum Tode Verurteilte hingerichtet wurden, darunter viele Menschen des Widerstandes gegen die Hitler-Diktatur.
Alfred Hrdlicka schuf den "Plötzenseer Totentanz" in den Jahren 1968 bis 1972.
Musikalische Gestaltung: Friedemann Graef (Saxophon), Albrecht Riermeier (Marimbaphon, Gongs)
Ev. Gemeindezentrum Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin 

Quelle: Stefan Förner

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Gedenken an den "Fall Stettin" am 13. November 2009

Gedenken an den "Fall Stettin" am 13. November 2009 - Hinrichtung von drei Priestern.
Mit einem Gottesdienst in der Stettiner Basilika St. Johannes der Täufer am Freitag, 13. November 2009, 18:00 Uhr, erinnert Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky gemeinsam mit dem Erzbischof von Szczecin/Kamien, Andrzej Dziêga, sowie zahlreichen Vertretern aus den beiden Diözesen an den sogenannten "Fall Stettin". Am 13. November 1944 wurden elf Männer - fünf Soldaten und sechs Zivilisten - im Zuchthaus Halle/Saale hingerichtet, darunter auch drei Geistliche aus Stettin: Provikar Dr. Carl Lampert, Pater Friedrich Lorenz und Kaplan Herbert Simoleit, Begründung: "Zersetzung der Wehrkraft und Rundfunkverbrechen", sowie in einem Fall "Feindbegünstigung".
Vorangegangen war die Bespitzelung der Genannten, die in vertrauten Gesprächen offen ihre Meinung über das NS-Regime geäußert hatten.
Alle Gläubigen im Erzbistum Berlin sind herzlich eingeladen, den Gottesdienst mitzufeiern. Vor der Neugründung des Bistums Szczecin/Kamien gehörte Stettin zum Gebiet des Bistums Berlin.
Freitag, 13. November 2009, Basilika St. Johannes der Täufer
(Sw. Jana Chrzciciela, Ul. Bogurodzicy 3a) Etwa 15 Minuten Fußweg zur Kirche vom Bahnhof Szczecin Glowny.
17:00 Uhr: Vorträge (in polnischer Sprache)
18:00 Uhr: Gottesdienst

Berlin, den 11. November 2009

Quelle : Stefan Förner

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